BKA lässt sich Trojaner von NSA-Dienstleister bauen

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Das Unternehmen CSC (Computer Sciences Corporation) mit Sitz in Virginia ist einer der wichtigsten IT-Dienstleister des US-Geheimdienstes NSA. Gleichzeitig kooperiert die deutsche Tochter von CSC mit dem Bundeskriminalamt, um eine Überwachungssoftware zu entwickeln.

Aus dem Bericht des Spiegel geht weiter hervor, dass man das BKA „beim Projektmanagement und bei der Erstellung der Softwarearchitektur für die BKA-eigene Software zur Quellen-TKÜ“ unterstütze – also bei der Arbeit an einem Bundestrojaner, der die Kommunikation von Verdächtigten an deren Computer abfangen soll. Seit das Verfassungsgericht 2008 engere Spielräume für solche Bundestrojaner erlaubte, suchte das BKA nach einer neuen Lösung.

Bei dem dreiseitigen Papier, das dem Nachrichtenmagazin Spiegel vorlag, handelte es sich um ein vertrauliches BKA-Schreiben vom 10. Februar.

Tags :Quellen:Spiegel Bild: Shutterstock
  1. Hahahaha…
    Und der BKA- Trojaner hat einen weiteren Trojaner inne, als Backdoor zu NSA.
    Alles was BKA damit ausschnüffelt, würde so automatisch an NSA weitergeleitet.

  2. …wie blöd muss man eigentlich sein, wenn man Überwachungssoftware am „Zeitungskiosk“ kauft und sich einbildet man hätte alles im Griff ? Das BKA sollte da eigene Experten ausbilden bzw. talentierte Jugendliche fördern. Vermutlich will das BKA aber wohl Support und Rückrufmöglichkeiten einer Hotline haben, für den Fall das ein Mitarbeiter unfähig ist den Bundestrojaner zu starten^^ /Ironie aus…

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