Ingress: Jetzt kannst du auch mit dem iPhone Städte erobern

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Ingress, ein Augmented-Reality-Spiel von Google, ist ab sofort auch für das iPhone, iPad und den iPod Touch erhältlich. Damit können nun auch Nutzer mit einem Gerät ab iOS 5.0 um die Portale in der realen Welt kämpfen.

Das kostenlose Multiplayer-Augmented-Reality-Geolocation-Spiel Ingress, das von der Google-Tochter Niantic Labs entwickelt wurde, erweitert seinen potentiellen Nutzerkreis auf Kunden mit iOS-Geräten. Wie im Google Play Store beschrieben, gründet sich Ingress auf der fiktiven Story, dass “ein Team von Wissenschaftlern in Europa eine geheimnisvolle Energie entdeckt hat. Der Ursprung und der Zweck dieser Kraft sind nicht bekannt, manche Wissenschaftler glauben jedoch, dass sie unsere Art zu denken beeinflusst. Wir müssen diese Energie kontrollieren, sonst kontrolliert sie uns. Nun wollen sich die “Erleuchteten” die Macht zunutze machen, die diese Energie über uns ausüben könnte. Der “Widerstand” hingegen versucht, den letzten Rest Menschlichkeit zu schützen, der uns noch bleibt.”

Als Ingresser muss man sich also zunächst für eine der beiden Seiten, Widerstand oder Erleuchtete, entscheiden. Um das jeweilige Ziel der Fraktion zu erreichen, gilt es bestimmte Missionen zu erfüllen. Dazu besucht man gewisse Orte oder Gebäude, beispielsweise bekannte Sehenswürdigkeiten – im Spiel “Portale” – und nimmt die realen Orte dann im virtuellen Raum von Ingress ein. Dort erkennt man die gesuchten Orte am leuchtenden Grün oder Blau, wie im Artikelbild zu sehen ist.

Portale lassen sich beispielsweise auch mit der ebenfalls von Niantic entwickelten App Field Trip finden. Ein Gebiet kann man für seine Fraktion beanspruchen, indem man sich zu Portalen bewegt, sie erobert oder einnimmt und zu einem Kontrollfeld verlinkt. Dazu benötigt man exotische Materie, die sozusagen als Ressource für alle Aktionen dient, und verstärkt in der Nähe von Portalen zu finden ist. Sie wird automatisch eingesammelt, sobald sie sich im Aktionsradius des Spielers befindet und steht dann allen in der Nähe befindlichen Team-Kollegen eine gewisse Zeit zur Verfügung.

Vom Gegner besetzte Portale müssen in der Regel mit verschiedenen Waffen erobert werden. Von einem Portal aus können Spieler mit dem Schlüssel zu einem anderen Portal linken, und ein Kontrollfeld aufspannen, dass eine gewisse Anzahl an Menschen umfasst. Dadurch erhöhen sich die sogenannten “Mind Units”, die unter der Kontrolle der eigenen Fraktion stehen und auf einer Karte angezeigt werden. Das Ziel ist es gemeinsam mit allen Spielern seiner Fraktion die ganze Welt zu erleuchten respektive befreien oder sie zu verteidigen und möglichst viele “Mind Units” zu kontrollieren.

“Da Ingress ein Massiv-Multiplayer und ortsbasiertes Spiel ist, macht es Sinn, es für so viele Geräte wie möglich zur verfügbar zu machen”, so Jack Kent, Analyst bei IHS. “Es auch für iOS herauszubringen, wird die Anzahl der Spieler und damit auch der Werbeeinahmen drastisch erhöhen. Das passt auch zu Googles Strategie”, führt Kent weiter aus. “Google bietet bereits fast 40 Apps für Apple iOS an – darunter Maps, YouTube, Chrome oder Google Play Movies.”

Finanziert wird Ingress durch Werbung. Unternehmen werden gegen Bezahlung in das Spiel aufgenommen und deren Läden zu Portalen, die Spieler erobern können, um Kontrollfelder zu erstellen und Belohnungen zu ergattern. Die Unternehmen locken Spieler so zu ihren Shops. Ganz schön raffiniert.

Tags :Quellen:Nick Hide, CNET.com Bild: Twitter/IngressVia:Mit Material von Christian Schartel, CNET.de

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