Party: Microsoft Office wird 25

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Kinder, wie die Zeit vergeht. Nun ist Office von Microsoft schon 25 Jahre alt und für die meisten von uns dürfte das Softwarepaket zum Alltag gehören - ob gewollt oder ungewollt.

Ohne Office gäbe es kein PowerPoint-Karaoke und keine Scherze über die animierte Büroklammer Clippy und es gibt nicht wenige Anwender, die noch immer einen Groll gegen die Ribbons hegen.

Vor 25 Jahren – am 1. August 1989 – ging mit Word 4.0, Excel 2.2, PowerPoint 2.01 und Mail 1.37 die allererste Office-Suite, „The Microsoft Office“, auf dem Mac an den Start. Die Einzelversionen der Programme waren für Windows natürlich schon vorher verfügbar.

Das Paket ist nun die meistgenutzte Office-Suite der Welt. Mehr als eine Milliarde Nutzer schreiben in Word, kalkulieren mit Excel oder präsentieren in PowerPoint.

Gerade im Geschäftsleben kommt man um die Anwendungen nicht herum, weil sie so viele nutzen und weil das Datenformat mit Drittanwendungen eben nicht 100prozentig kompatibel ist. Zu Hause verwenden die Anwender Office ebenfalls oft.

Für viele war die erste Begegnung mit der Schule, der Ausbildung oder dem Studium verbunden. Und auch im Berufsleben begleitet das Paket die Menschen weltweit. Man mag den Arbeitgeber wechseln oder das Betriebssystem – Office bleibt – okay unter Linux gibt es bis heute nichts.

Was kaum einer weiß: Das erste Office erscheint auf dem Mac. Die Premiere auf Windows-Rechnern folgte kurz darauf im Jahr 1990. Im Jahr 2003 wurde das Paket um die Notizenverwaltung OneNote ergänzt. Die Folgeversion 2007 mit der neuen Ribbon-Benutzeroberfläche stand vor allem für den Paradigmenwechsel in der Bedienung – manche Nutzer nannten das auch den Anfang vom Ende – aber Office lebt nach wie vor, auch wenn das Bedienkonzept radikal über den Haufen geworfen wurde und Benutzer immer noch nach Funktionen suchen, die sie an anderer Stelle vermuteten.

Parallel zu Office 2010 wurden WebApps (jetzt Office Online) eingeführt. 2013 wurde die Onlineversion noch einmal überarbeitet. Und nicht zuletzt wurde 2014 eine eigene iPad-Version von Office vorgestellt – wobei es nur Word, Powerpoint und Excel sowie OneNote gibt.

  1. Ich bin seit den Anfängen von MS Office dabei und mittlerweile als Trainer für das Paket bundesweit unterwegs. An meiner Begeisterung für die Applikationen hat sich bislang nichts geändert. Auch nach so vielen Jahren finde ich immer noch neues und frage mich dabei oft: wie sind die Jungs bloß darauf gekommen?
    Weiter so Microsoft, bin mal gespannt was noch kommt.

  2. Ich habe früher WordPerfect genutzt, dann bis zur 2003-er Version Microsoft Office (und diese bis 2012) – auf die Umstellung hin zu Ribbons hatte (und habe) ich keine Lust. Seit 2012 verwende ich SoftMaker Office Professional, das die gute alte Menüstruktur (wenn auch mit modernen Zusätzen), eine fast verlustfreie Kompatibilität zu Word/Excel/PowerPoint und sogar eine gute Outlook-Alternative (MS-Exchange-kompatibel) mitbringt. Und portable Nutzung, den Duden Korrektor und viele andere Nettigkeiten, die Microsoft Office nicht bietet.

    Und wenn ich sehe, dass die Kaufversionen von Microsoft Office 2013 nochmals teurer geworden sind, man aber nur noch 1 statt 3 Lizenzen für’s Geld erhält, wenn ich das Abdrängen hin zu einem Abo-Modell (Office365) sehe und die auf die OneDrive-Cloud als Speicherort, dann bin ich heilfroh, mich damit nicht mehr rumärgern zu müssen. Nach vielen Jahren als Nutzerin hat Microsoft Office für mich schlicht keine Relevanz mehr. Aber bevor jetzt ein Shitstorm von Microsoft-Office-Usern über mich hereinbricht: jedem das seine, oder wie der Kölner sagt, jeder Jeck is anders!

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