Volvo: Automatisches Einparken in engen Parklücken

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Knifflige Einparkmanöver und das Rangieren auf engem Raum: Das fällt dem neuen Volvo XC90 so leicht wie noch nie. Verantwortlich dafür ist der weiterentwickelte Einpark-Assistent. Er ermöglicht nicht nur das Einparken in parallel zur Fahrbahn liegende Parklücken, sondern steuert den Volvo XC90 auch rückwärts in Parkbuchten. Zudem zeigt der Volvo XC90 eine digital erzeugte Rundumsicht um das Fahrzeug aus der Vogelperspektive auf dem großen Bildschirm im Innenraum an.

Bis zu zwei Drittel der Autofahrer fühlen sich beim Einparken unwohl, das haben mehrere Studien von Forschungsinstituten ergeben“, erläutert Dr. Peter Mertens von Volvo. „Mit Optionen wie dem weiterentwickelten Einpark-Assistenten und dem Blick aus der Vogelperspektive gehören potenzielle Stresssituationen der Vergangenheit an; wir machen Einparken komfortabel, präzise und sicher.“

Der weiterentwickelte Einpark-Assistent parkt den Volvo XC90 rückwärts selbstständig ein: sowohl in Parkbuchten als auch in Parklücken, die sich parallel zur Fahrbahn befinden. Das System übernimmt dazu die Kontrolle über das Lenkrad, während der Fahrer Schaltung und Gaspedal bedient.

Zwölf Ultraschallsensoren rund um das Fahrzeug liefern die dafür erforderlichen Informationen. Sobald der Fahrer den Einpark-Assistenten in einer parallelen Einparksituation aktiviert, suchen die Sensoren seitlich neben dem Fahrzeug nach einem geeigneten Stellplatz. Eine parallele Parklücke muss lediglich 1,2 Mal so groß sein wie das Fahrzeug selbst, eine Parkbucht muss einen Meter breiter sein als der Volvo XC90. Ist ein passender Parkplatz gefunden, wird der Fahrer akustisch und optisch informiert. Die Instrumentenanzeige leitet den Fahrer dann Schritt für Schritt durch den Parkvorgang.

Der neue Volvo XC90 verfügt darüber hinaus auch über eine 360-Grad-Rundumsicht: einen Blick aus der Vogelperspektive auf das Fahrzeug und auf die direkte Fahrzeugumgebung. Bestandteil des Systems sind vier Kameras mit Fischaugenlinsen – sie sind in der Frontpartie, den Außenspiegeln und oberhalb des hinteren Kennzeichens angebracht. Zudem kann sich der Fahrer mit Hilfe der neuen Technik komfortabel die Fahrzeugumgebung aus weiteren Blickwinkeln anzeigen lassen – von vorn, von hinten und von der Seite.

Die 360-Grad-Rundumsicht ist vor allem dann nützlich, wenn das direkte Sichtfeld des Fahrers eingeschränkt ist, etwa beim Verlassen einer engen Ausfahrt mit Hindernissen zu beiden Seiten, oder wenn man sich rückwärts einem Anhänger oder Wohnwagen nähert“, weiß Peter Mertens. „Auch beim Einparken ist die 360-Grad-Rumumsicht äußerst hilfreich, zum Beispiel wenn man sich davon überzeugen will, dass man auf allen Seiten innerhalb der Parkplatzbegrenzung steht.

Zu den intelligenten Techniklösungen im neuen Volvo XC90 zählt in diesem Zusammenhang auch das Cross Traffic Alert System. Es erfasst beim Ausparken den Querverkehr hinter dem Fahrzeug. Wahrgenommen werden Fahrzeuge in einem Umkreis von bis zu 30 Metern, auch Fußgänger und Radfahrer werden erkannt. Bei drohender Gefahr erhält der Fahrer eine akustische und optische Warnung.

Der SUV Volvo XC90 wird im August 2014 vorgestellt.

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  1. Ist das jetzt neu? Genauso gibts das bei mercedes n jahr schon mindestens… Manchmal sind eure News fragwürdig. Das einzige was ich ausm benz nich kenn is die „crosstrafficalert“ Funktion, die ihr mit einem Satz erwähnt. Naja man muss ja nur schauen wer den Artikel verfasst hat.

        1. Und ich wollt dich nicht „übertrumpfen“ sondern nur hinzufügen, dass das bei VW auch nicht neu ist. Ich hab selbst keine Ahnung welches Auto das zuerst hatte.
          @Vulturefly: Das ist schon mindestens mal halbautomatisch, die Autos könnten das auch komplett alleine, aber Gas/Bremse ist vom Gesetzgeber nocht nicht für solche Spielchen freigegeben.

        2. Fand erstaunlich was v. auf der letzten IAA bezüglich einparken vorgeführt hat, da is das Auto selbstständig zum Fahrer gekommen der per Smartphones seinen Ort angab, aber dafür schätz ich is in der Realität die indoornavigation nicht fortgeschritten genug, aber wer muss ja den Anfang machen

  2. Und nochmal: das mit den Platz zu den Seiten hat mercedes sich auch gespart, hab ihn mal parken lassen wo ich nichteheliche aussteigen konnte nur ums zu testen, keine 15 cm an den seiten

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