Mit dieser Gaming-Weste spürst du jeden Schuss

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Die Gaming-Weste KOR-FX simuliert Schläge, Treffer oder auch Explosionen auf deinem Körper. Das originelle Wearable soll die Tür zur vierten Dimension immersiven Gamings aufstoßen und wurde erfolgreich auf Kickstarter finanziert.

Die KOR-FX Gaming-Weste erstellt mit seiner 4DFX-Technologie auf Basis der Audiodaten punktgenaues, spürbares Feedback. Das bedeutet, du spürst sich annähernde Fahrzeuge und fühlst beispielsweise die Richtung, aus der du gerade angeschossen wurdest. Ein klarer Vorteil für den Westenträger und überwältigende neue Spielerfahrung, vor allem für Shooter. „Counter-Strike: Source, Call of Duty oder Arma 3 mit der KOR-FX zu spielen ist so in etwa wie das erste mal HD-Fernsehen zu gucken“, so die Hersteller. Wer beim Zocken schwer verwundet wird, setzt sich mit der Gaming-Weste aber keineswegs permanentem Leiden aus, wobei das durchaus seinen Reiz haben könnte, ebenso wenig wird die spürbare Erfahrung über Vibrationen vermittelt. KOR-FXs „akusto-haptische Technologie“ erzeugt den fühlbaren Output, indem das Signal im Brustraum widerhallt und die Umwelt des Games sehr präzise vermittelt.

KOR-FX ist vollständig kompatibel mit PCs, Macs, Spielekonsolen, Tablets – kurzum: den meisten Geräten mit einem 3,5-Millimeter-Audioausgang, an den der Dongle für die Gaming-Weste angeschlossen wird. Dongle und Weste müssen dann einmalig drahtlos verbunden werden. Mehr muss zur Installation auch nicht mehr getan werden – easy. Die KOR-FX ist laut Hersteller „mit den meisten Körpertypen“ kompatibel und wird ab einem Alter von zwölf Jahren empfohlen. Westenträger können selbst einstellen, wie sehr oder wenig sie von der KOR-FX „getroffen“ werden, wie groß der Unterschied zwischen dem rechten und linken Audiokanal sein soll und wie tief die Eindrucke wahrgenommen werden. Wer keine Lust hat, sich sein eigenes Setting für das jeweilige Spiel einzustellen, kann einfach aus mehrere vorprogrammierten Einstellungen wählen. Eine SDK soll es Entwicklern und Gaming-Enthusiasten zukünftig auch ermöglichen, die Gaming-Weste in ihre Arbeiten zu integrieren.

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Die Weste selbst wird von vier AA-Batterien betrieben, die dreißig bis vierzig Spielstunden durchhalten sollen. Sie kommuniziert drahtlos mit dem Dongle im Audioausgang des Spielsystems, der wiederum selbst über USB oder vier wiederaufladbare, beziehungsweise Standard-AA-Batterien mit Strom versorgt wird. Der normale Audioausgang am Computer oder der Konsole ist dann natürlich belegt. Kopfhörer können allerdings an den etwas sperrigen Dongle angeschlossen werden.

Rechts neben der Hand des Spielers sieht man den Dongle, an den das Headset angeschlossen ist.

Rechts neben der Hand des Spielers sieht man den Dongle, an den der Kopfhörer angeschlossen ist. Bild: YouTube

Richtig spannend wird die KOR-FX in Kombination mit anderen VR-Technologien, zum Beispiel VR-Brillen wie der Oculus Rift. Ebenso interessant ist die KOR-FX beim Musik hören oder Filme sehen. Ich bin mir sicher, Sepultura kriecht einem mit dieser Weste noch ein ganzes Stückchen tiefer in die Brust. Nicht nur deshalb war die Kickstarter-Kampagne zur Gaming-Weste zweifelsohne ein absoluter Erfolg. Die 75.000 Dollar, die man nach mittlerweile mehr als fünf Jahren Arbeit aquirieren wollte, hat man mit etwa 175.000 Dollar klar übertroffen und Unterstützer könnten schon im September ihre KOR-FX für umgerechnet mindestens 100 Euro exklusive 20 Euro Versand ins US-Ausland erhalten. Wer sich zu den glücklichen Ersten zählen möchte, sollte sich aber beeilen. Heute Abend endet die Crowdfunding-Kampagne bereits.

Hier geht´s zur Kickstarter-Kampagne der Gaming-Weste KOR-FX.

Tags :Quellen:Kickstarter YouTube KOR-FX
  1. Andreas, ich empfehle Dir dringend, psychologische Beratung in Anspruch zu nehmen – und das meine ich wirklich nicht zynisch, sondern in Sorge um Deine seelische Gesundheit. Wer Freude dabei empfindet, verletzt zu werden, und sei es nur in seiner Phantasie, hat ernste Probleme.

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    1. Oh, ich glaube es gibt viele, die tatsächlich Freude am Schmerz haben ;) Ich persönlich fände es schlichtweg für die Spielerfahrung interessant, die ja – wie du siehst – immer realistischer und vielseitiger wird. Fehler gemacht -> Bestrafung erlebt. Einmal würde mir dabei reichen. Aber schön, dass sich jemand um meine Gesundheit sorgt.

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