Fast 80 Prozent aller Deutschen nutzen E-Mails

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Fast vier von fünf Deutschen (78 Prozent) senden oder empfangen E-Mails. Das hört sich erst einmal nach viel an, doch wir kommen damit in der EU nur auf Platz 7. An der Spitze sind die Niederlande. Das Schlusslicht bildet Rumänien.

E-Mails verwenden doch irgendwie alle, oder? Weit gefehlt, denn 20 Prozent in Deutschland können nicht elektronisch kommunizieren. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Bitkom anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der E-Mail in Deutschland.

Am 3. August 1984 kam der erste elektronische Brief in Deutschland an. Michael Rotert aus der Informatik-Rechnerabteilung unter der Leitung von Professor Werner Zorn erhielt die E-Mail an der Universität Karlsruhe. Die – orthographisch nicht ganz richtige – Betreffzeile lautete: „Willkommen in CSNET!“. Im CSNET hatten sich einige amerikanische Universitäten zusammengeschlossen. Lange Jahre war der E-Mail-Dienst nur militärischen und wissenschaftlichen Einrichtungen vorbehalten, erst Anfang der 1990er Jahre wurde er für private und kommerzielle Zwecke geöffnet.

In den letzten Jahren nahm die E-Mailnutzung erst so richtig Fahrt auf. 2003 verschickten oder empfingen 44 Prozent der Deutschen Mails, 2008 waren es bereits 67 Prozent.

22 Prozent der Email-Nutzer wissen gar nicht mehr, seit wann sie einen privaten Mail-Account haben. Im Durchschnitt wurden private Mail-Accounts erstmals vor neun Jahren eingerichtet: von den heute 14- bis 29-Jährigen vor sechs Jahren, von den 30- bis 49-Jährigen vor elf Jahren, den 50- bis 64-Jährigen vor zehn Jahren und den Senioren vor neun Jahren.

Und die Anbieter von E-Mailadressen können sich freuen. Fast jeder zweite Nutzer ist seiner ersten Mail-Adresse treu geblieben.

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