Orderbird und PayPal weiten smartes Restaurant-Bezahlen aus

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In einem Pilotprojekt in deutschen Großstädten testete Orderbird, Entwickler des iPad-Kassensystems, und Paypal das Bezahlen mit Smartphones in Restaurants. Als Resultat auf die Erfolge und den positiven Anklang bei Kunden und Restaurantbesitzern soll das "Einchecken mit Paypal" in Gastronomien in Kürze deutschlandweit ausgedehnt werden.

In Städten wie Berlin, München, Hamburg, Frankfurt und Köln bieten bereits 75 Cafés, Restaurants und Bars die Möglichkeit, über “Einchecken mit Paypal” bargeldlos per Smartphone zu bezahlen. In den nächsten Wochen sollen weitere Städte folgen. Bereits Ende letzten Jahres berichteten wir über Orderbird und deren iPad-Kassensystem, das zusammen mit Paypal den Zahlungsvorgang im gastronomischen Gewerbe deutlich beschleunigen möchte. Wer ein Paypal-Konto besitzt kann in den entsprechend ausgerüsteten Lokalen innerhalb der Paypal-App über den Reiter “Läden” im jeweiligen Laden einchecken. Auf dem Kassensystem des Händlers erscheint daraufhin der Name des Kunden sowie das von ihm in der App hinterlegte Foto. Haben sich Kunde und Händler über den Rechnungsbetrag geeinigt, löst der Kellner den Zahlungsvorgang mit nur einem Klick aus. Die Autorisierung des Kunden erfolgte zuvor über einen Bildabgleich, um Missbrauch möglichst zu verhindern.

„Das Pilotprojekt in Berlin ist sehr erfolgreich gelaufen und hat sich erfreulich dynamisch entwickelt. Das Erkennen des Kunden über das in der PayPal-App hinterlegte Profilbild wurde sehr gut angenommen. Wir haben gesehen, dass dies nicht nur ein persönlicheres Kauferlebnis schafft, sondern auch zu einer sympathischen Beziehung zwischen Gast und Gastronom beiträgt. Einige der Pilotteilnehmer haben uns zudem berichtet, dass sie bereits nach kurzer Zeit Stammkunden hatten, die quasi täglich die Möglichkeit zum bargeldlosen Bezahlen per Smartphone nutzen“, berichtet Arnulf Keese, Geschäftsführer von PayPal Deutschland. Auch Jakob Schreyer, CEO von Orderbird, zeigt sich zuversichtlich. Das Feedback der Kunden beweise ihm zufolge, “dass Mobile Payment in der Gastronomie und im Handel als großer Mehrwert angenommen wird.”

Max Mühlbach vom Berliner Pasta-Take-Away-Noodeli weiß um die Vorzüge des Systems. Dadurch dass der Laden in der Paypal-App erscheint, erreicht er einen größeren Kundenkreis. Zudem kommt das schnellere Bezahlen den Gästen während ihrer kurzen Mittagspausen sehr entgegen. Den unter Umständen zeitintensiven “Weg zum Bankautomaten” können sie sich dabei ebenfalls sparen.

Tags :Quellen:Bild: Orderbird
  1. Na ja, schauen wir mal ob da nicht viel Wunschdenken einiger Investoren mit in die Beurteilung des möglichen Erfolgs mit einfließt. Also ich kenne viele Gastronomen die immer noch die bare Münze am Abend in der Kasse sich wünschen und maximal den Beleg der EC- bzw. Kreditkarte akzeptieren. Mag sein das große Gastronomiebetriebe im hippen Umfeld mit so einer Art der Bezahlung punkten können, aber viele meiner Bekannten habe noch nicht einmal ein PayPal Konto. Und ob man jenseits der gut funktionierenden EC-und Kredit-Karte noch ein weiteres Zahlungsmittel benötigt – was zudem fleißig Daten über uns sammelt – ist für mich nicht klar ersichtlich. Dass das PayPal natürlich anders sieht ist mir auch klar :-) Und welcher Kunde geht ins Restaurant und beim Zahlen sagt er, sorry ich muss erst mal an den Bankautomaten!? Aber egal wie positiv PayPal das sieht, am Ende entscheidet der Nutzer ob diese Zahlungsweise wirklich einen Mehrwert bietet. Zumal der Bezahlvorgang per EC- oder Kreditkarte auch nicht länger dauert als mit PayPal. Und die Liste der Menschen die mit PayPal schlechte Erfahrungen gemacht haben ist halt auch nicht gerade klein, was ein Blick ins Internet zeigt. Bin sehr gespannt ob das wirklich eine Erfolgsgeschichte wird.

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