Das Internet der Dinge: ein Paradies für Hacker

Internet der Dinge

Das Internet der Dinge verspricht, das Leben viel einfacher zu machen. Gleichzeitig jedoch geben wir noch mehr über uns Preis. Und die beliebtesten sog. Smart Devices sind scheinbar so offen wie ein Scheunentor.

Laut Cisco soll es auf der Welt bis 2020 50 Milliarden vernetzte Objekte geben. Also Geräte und Einrichtungsgegenstände aller Art, bis hin zu Autos und Flugzeugen. Da wünscht man sich doch ein gewisses Maß an Sicherheit. Momentan sieht es damit jedoch eher schlecht aus.

Auf der letztjährigen DefCon führten Hacker eindrucksvoll vor, dass es im Haus ganz schön rund gehen kann, wenn Alltags- oder gar Einrichtungsgegenstände an das Internet angeschlossen sind. Unter anderem wurde bei der „Satis Smart Toilet“, die sich per Android App steuern lässt, die Spülung aktiviert.

Einer Studie von Hewlett-Packard zufolge sind die beliebtesten Smart Devices besonders unsicher. Man sollte sich zweimal überlegen, ob man dem Fernseher die eigene Adresse mitteilt. Die Forscher untersuchten die zehn beliebtesten Geräte dieser Art. Mit erschreckenden Ergebnissen. Die Produkte wiesen 250 verschiedene Sicherheitsmängel auf, die Angreifer ausnutzen könnten. Es handelte sich offenbar um Fernseher, Thermometer, Türschlösser, Alarmanlagen o. ä.

Die meisten Geräte laufen mit einer speziell zugeschnittenen Linux-Version. Diese Systeme haben einige sehr einfache Sicherheitsmängel. Bislang stopfen die Hersteller diese Lücken nicht in dem Maße, wie sie es bei einem Tablet oder einem PC tun würden.

Es geht um so einfache Mängel wie unverschlüsselte Übertragungen von Passwörten. Und neun der zehn getesteten Geräte sammeln Daten wie Adresse, Geburtsdatum, Name oder Email-Adresse.

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