Tobit.Software: Deutschlands digitale Spielwiese

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Eine Einladung nach Ahaus, was kann denn dort sein? Wo ist das überhaupt? So ungefähr erging es uns, als wir von Tobit.Software in die Zentrale eingeladen wurden. Nach zwei Tagen auf Deutschlands (schönster) digitalen Spielwiese mussten wir unseren vormaligen Gedanken dann nochmals grundlegend revidieren.

Eigentlich wollten wir uns nur die Weiterentwicklung der App Chayns von Tobit ansehen. Das haben wir auch, doch was wir nicht wussten: Chayns steckt mittlerweile fast in einer ganzen Stadt, nämlich Ahaus. Restaurants, Bars, E-Bikes, ein Concept Home und ein Hotel sind die aktuellen Feldversuche von Tobits Chayns.

 

Was ist überhaupt Chayns?


Dabei kann Chayns mittlerweile viel mehr als nur Facebook Fanpages zu synchronisieren. Bestellsysteme, Reservierung, Mitarbeiterverwaltung, Bedienung von Türen und Automaten, Fahrradschlösser und Co. lassen sich alle über die App verwalten. Einige der Funktionen sind kostenlos nutzbar und können in der Pro-Version (2.500 Euro einmalig) um weitere Features erweitert werden. Ob sich das allerdings lohnt, muss jeder selbst entscheiden.

Chayns und die Beacons

Für seine Konzepte hat Tobit so ziemlich jeden Winkel mit Beacons vernetzt. Werbung vom Italiener, über Beacon. Ihr wollt ins Hotelzimmer, ein Beacon. Und Tobit geht noch weiter, denn das Smartphone soll der Schlüssel der Zukunft sein. Jedes noch so kleine Detail kann jetzt schon über Chayns ferngesteuert werden, zumindest in Ahaus. Dieses Konzept geht einher mit einer unzählbaren Menge an Beacons in Verbindung mit eurem Facebook-Connect Profil. Und um dem Datenschutz-Aufschrei hier gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen: Tobit arbeitet bereits jetzt an (besseren) Alternativen zu Facebook, obwohl das soziale Netzwerk zur Zeit noch den größten gemeinsamen Nenner darstellt.

“Die App ist nur noch ein unwichtiges Stück Software”

Chayns soll so viel vereinfachen. Aus der Sicht von Tobit ist das bereits geschehen. So kostet dem Unternehmen die Bereitstellung einer Applikation gerade einmal 10 Cent – für den Kunden (natürlich) kostenlos. Tobit selbst beschreibt seinen persönlichen Erfolg so: Chayns gilt hier als “individuelles Standardprodukt”, einmaliger Entwicklungsaufwand, identische Updates. Alles kann synchronisiert werden, mittlerweile sogar reguläre RSS-Feeds. Und der Erfolg scheint nicht nur bei Tobit zu liegen, denn mittlerweile haben über 45.000 Menschen eine eigene App erstellt. Darunter finden sich zwar haufenweise sinnlose Applikationen, aber auch viele Unternehmen wie etwa L’Oréal, Schalke 04 oder Tally Weijl.

Unser Besuch auf Tobits Spielwiese in Bildern

Wir wollen jetzt aber gar nicht großartig alles auf unzähligen Seiten in diesem Artikel beschreiben. Stattdessen findet ihr in unserer Galerie den kompletten Rundgang über das Gelände von Tobit.Software und durch Ahaus.

 

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Eingangsbereich von Tobit
Willkommen bei Tobit! Noch erahnen wir nicht viel von der digitalen Verwaltung.

Fazit zu zwei Tagen bei Tobit

Tobit hat Potential. Potential viele Details im alltäglichen Leben zu verändern. Und dabei müssen wir nicht etwa in die USA in das Silicon Valley reisen. Tobit ist hier in Deutschland und forscht irgendwo im nirgendwo ganz unauffällig nach neuen Möglichkeiten im digitalen Zeitalter. Wir haben zwar ein bisschen Angst, dass sie irgendwann die Welt übernehmen wollen, doch bis dahin sind wir mal gespannt was noch alles aus Ahaus auf uns zukommen wird.

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  1. Sorry, aber irgendwie fehlt mir hier das Wort “WERBUNG” über eurem ganzen Artikel…

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    1. Wirklich gut recherchiert. Komisch ist, dass wir alle schon fest einbeziehen, dass alles immer auch eine negative Seite haben MUSS. Wer Tobit kennt, weiß, dass es auch anders gehen kann!

    1. Lustig. Hätte sich der Redakteur mal einen Tech-Campus im Silicon Valley, z.B. von Google oder Apple, angesehen und darüber berichtet, hätte hier kein Hahn das Wort “Werbung” gekräht. Fast jeder Artikel auf fast jedem Tech-Blog handelt von Produkten und Unternehmen. Nur müssen diese offenbar aus Amerika oder Asien kommen, um darüber eine “Reportage” machen zu dürfen. Oder wie?

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