Die deutsche Kriegserklärung an Google

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Google wird sich in Europa in Zukunft warm anziehen müssen. Während das Leistungsschutzrecht, Beschwerden zum Datenschutz oder das Recht auf Vergessen erst der Anfang waren, kommt von der deutschen Regierung bereits der nächste Schritt gegen den US-Konzern.

Die Digitale Agenda greift dort ein, wo andere Vorschriften versagen, beim Missbrauch des Marktmonopols von Google. Und wo der Spiegel von einer „Kriegserklärung“ an Google berichtet, sieht die Bundesregierung in der Digitalen Agenda wohl den einzigen Ausweg aus der „missbräuchlichen Ausnutzung von marktbeherrschenden Stellungen“ durch den Suchmaschinen-Riesen.

Ziele der Digitalen Agenda sind dabei konkret auch „Anbieter mit Sitz in Nicht-EU-Staaten“, welche „für ihre hiesige Unternehmenstätigkeit denselben Regulierungsvorschriften wie die Anbieter aus EU-Staaten“ unterliegen.

Eine baldige Veränderung könnte beispielsweise die Neusortierung der Suchergebnisse auf der ersten Seite der Suchmaschine sein. Wo also ehemals gekaufte oder Google-eigene Angebote standen, will das Bundeskartellamt in Zukunft einen fairen Wettbewerb sehen.

Google und Konsorten werden also einiges schlucken müssen, wenn sich die Digitale Agenda durchsetzt und das deutsche Bundeskartellamt in Googles Geschäftswesen in Deutschland eingreift. Ende August soll die finale Fassung der Agenda vorliegen.

Tags :Quellen:spiegel.deVia:derStandard.at
  1. mal ganz erhlich, es ist googles recht ihre eigenen Dienste in IHRER Suchmaschine ls erstes zu bewerben, wenn andere Dienste das ned akzeptieren wollen, sollen die ne eigene Suchmaschiene aufmachen oder anderst ihre Kunden bekommen.

    1. Das sehe ich ganz genauso, wenn ich zum Autohändler gehe versucht der mir auch SEINE Marke zu verkaufen und nicht unbedingt den Gebrauchtwagen der Konkurrenz. Natürlich verkauft er die auch, aber sein oberstes Anliegen ist der Verkauf der eigenen Ware…

      1. Ihr überseht halt das monopol, um bei deinem beispiel zu bkleiben, es gibt den einen etablierten autohersteller, der seine preise so dumped, dass kein andrer ne chance hat, bzw um bei googles „ohne kosten politik“ zu bleiben, bzw dem gleichen preis für alles, weil sonst hinkt jeder vergleich, stell dir den autohändler vor, der inzwischen so gross ist, dass sein autohaus so gross ist dass du es nicht schaffst bis in die mitte zu laufen, und dieses autohaus stell all seine autos aussen auf, und die „fremden“ nur in der mitte, wo du aufgrund der dauer hinzulaufen niemals hinkommen wirst. Ich find das ist eig ein schöner vergleich, weil google die grösste (und damit fast einzige) suchmaschine ist und präsentieren kamn was es will.

        1. Das ist halt so, die waren und sind die besten,wen das nicht passt kann ja bei Yahoo suchen gehen( übrigens ist es dort genauso ) und jetzt kommen wieder unsere unnützen Beamte ins Spiel, und machen wieder mal alles aus Neid kaputt. Damit auch nicht erfolgreiche Idioden als erstes auf die Seite erscheinen.
          Das bedeutet das wir jetzt in Zukunft mit einem durch Deutsche Beamten regulierten Suchmaschine arbeiten müssen, ich glaube nicht das es dadurch besser wird, ist es nämlich noch nie geworden, wenn sich Beamte einmischen.
          Das ist das was Dumme Neider machen, was die nicht verstehen müssen sie kaputt machen.

        2. Nur weil etwas gross ist, ist das dochnoch lange kein monopol. Es gibt zig andere Suchmaschinen, wenns einem nicht passt kann man diese verwenden.
          yahoo, bing diverese anonyme, gibts lycos noch ? usw usf

          aber sollen se machen woran se spass haben hehe. wird sicher lustig….

        3. Google ist doch nicht die einzige Suchmaschine… was ist mit Bing, Yahoo, um nur 2 zu nennen? Die grösste ja, aber es gäbe definitiv genug Alternativen.

        4. Öhh – welche Produkte sind den deren Monopol NEBEN der Suchmaschine? Drive? Plus? Mail? Selbst Youtube wird weniger da mittlerweile echt viel Werbung läuft …
          Auch wenn die sich auf den ersten Platz in der Suchmaschine stehen – der Nutzer entscheidet! Langsam wird die EU mit ihren Regulierungen im Internet echt nervig

    2. Bin auch der Meinung, aber mit der Auflage,
      das solche Manipulation der eigenen oder bezahlten Treffer,
      als manipuliert bzw. bezahlt deutlich angezeigt wird.

      Genauso müsste auch auf die meisten behördlich gesperrten / zensierten Treffer hingewiesen werden.

  2. Wir nutzen alle mehrfach Täglich diese Suchmaschine, ich find dann ist es auch das Recht der Verfasser dieser Seite, das Layout selber zu kreieren. Ich würde bei so einer Gesetzesvorlage an Googel ihrer Stelle die Platform in Deutschland schließen, ungeachtet aller Arbeitsplätze, soll doch der Statt sich um die kümmern, ist ja schließlich auch aufgrund seines Eingriffs so gekommen.

  3. Anstatt die Großen zu regulieren, sollte der Staat lieber mal den Existenzgründern helfen eine Firma auf zu bauen, aber nein was machen unsere lieben Beamte ? Sie verhindern durch unnötige Auflagen und Schikane die Gründung von innovativen Firmen. Versuchen sie mal in Deutschland eine Firma zu gründen, das ist fast unmöglich, Auflagen vom Amt, sind nicht zu erfüllen, Sozialräume, getrennte Toiletten, Küche, Stellplätze ( 5 Stück für 2 Mitarbeiter ) Selbst eine Eidechse die während der Bauphase über die Baustelle läuft kann einen Bau für mehrere Monate stilllegen und die Kosten vervierfachen. Nein das geht in Deutschland nicht, wie einst Steve Jobst, eine Firma in der Elterlichen Garage gründen. Deswegen kommen auch alle Innovativen Ideen aus dem Ausland.

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