Einheitliche Werbung auf Mobilgeräten: Google verbindet Browser-Cookies mit Webseiten-Apps

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Wie das US-Magazin Advertising Age berichtet, testet Google derzeit ein Verfahren, das Cookies aus mobilen Browsern mit entsprechenden Webseiten-Apps vernetzt. Dadurch will der Internetriese Werbekunden die Möglichkeit geben, ihre Werbung besser an den Mann zu bringen.

Wenn ihr eine Internetseite über einen mobilen Browser ansurft, dann zählt euch der Werbeanbieter als einen Nutzer. Schließt ihr jetzt den Browser und benutzt stattdessen die mobile App der Internetseite, zählt euch der Werbeanbieter erneut als einen Nutzer. In der Summe seid ihr also zwei Besucher – keine Panik, ihr leidet nicht an Schizophrenie . Das Problem besteht darin, dass Apps für Smartphones und Tablets keine Cookies speichern. Der Werbeanbieter weiß also nicht, dass hinter euren beiden Besuchen nur eine einzige Person steckt.

Mithilfe seines enormen Werbenetzwerks sowie dem mobilen Werbenetzwerk Admob will Google ein Verfahren entwickeln, dass genau diese Erkennung leistet. Es soll Cookies aus mobilen Browsern mit dem Cookie-Pendant aus Apps in Verbindung bringen und euch so einheitlich mit Werbung versorgen – egal ob im Browser oder in der App. Yay.

Laut Advertising Age funktioniere das Verfahren sowohl auf iOS als auch auf Android-Geräten. Die Identifikation des Benutzers erfolge dabei anonym. Wer kein Interesse an einheitlicher Werbung habe, der könne die Identifikation aber auch ablehnen.

Erste Anwender-Tests will Google im Herbst dieses Jahres starten.

[Advertising Age]

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