Nordkorea: Pjöngjang aus einer anderen Perspektive

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Das Leben in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang kann nicht normal sein? Ein neuer Blickwinkel auf das wohl geheimste Land der Welt zeigt euch eine andere Perspektive.

Abgesehen davon, dass auch dieses Zeitraffervideo unter Aufsicht von nordkoreanischen Behörden gedreht wurde, und abgesehen davon, dass auch dieses Video nicht das wahre Nordkorea zeigt – eine Message dringt durch: Auch in Pjöngjang können die Menschen allem Anschein nach (glücklich) leben.

Das unten eingebundene Video stammt von JT Singh und Rob Whitworth. Es zeigt eine nordkoreanische Hauptstadt welche so gar nicht dem entspricht, was man sonst über dieses abgeschottete Land hört und liest: Prächtige Bauten, Parks, Skateanlagen und normale Menschen.

Aber wie gesagt, auch dieses Video entspricht nicht der ganzen Wahrheit und versteckt so manches Detail über das strikte nordkoreanische Regime. Ein interessanter Blickwinkel ist es aber allemal

Pjöngjang: Die eigentlich schöne Hauptstadt von Nordkorea

Tags :Via:theverge.com
  1. “[…] Prächtige Bauten, Parks, Skateanlagen und normale Menschen. ”

    Erstens: für Parteifunktioniäre, deren Verwandte und Gefolgsschaften, gelten Privilegien. Darunter gehört auch dass sie die wenigen Vergnügungsparks oder gar die neu errichtete Ski-Anlage besuchen. Wenn man unter “normale Menschen” diese Menschen versteht, dann ja. Aber für die Allgemeinheit oder gar für die Unterdrückten gilt das nicht.

    Zweitens: Prächtige Bauten sind häufig nur Fassaden. Das pyramidenförmige riesige Hotel, was von einer ausländischen Baufirma fertig errichtet werden sollte, ist aus fehlenden Finanzmittel immer noch nicht fertig und steht nur als Rohbau herum. Wie die Qualität der Bauten sind, hat man ja vor nicht langer Zeit gesehen: Ein kurz errichtetes Wohnhaus ist zusammengestürzt. Anscheinend weil sie an Material gespart und/oder zu früh bezogen worden ist.

    Drittens: Glück ist relativ. Wenn “Glück” etwa das ist, dass die auserwählten Nordkoreaner diese “Vorzugsbehandlung” erleben dürfen und nicht in einer der berüchtigten Arbeitslager gesteckt werden – dann kann man in der Tat von Glück sprechen.

    Ich empfehle Euch das Buch von Babara Demick zu lesen. Ja, es gibt ein “normales Leben” in Nordkorea. Aber “normales Leben” gab es auch unter dem dritten Reich.

  2. Da du das Titelbild, welches ich selbst aus dem Video erzeugt habe, bei mir übernommen hast – gehe ich davon aus, dass du den Artikel bei mir gelesen hast. Ein Hinweis darauf mit Backlink wär nett gewesen!

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