Klimawandel macht Seekabel durch Nordwestpassage möglich

Kabel

Eine Kabelverbindung von London nach Tokio über die Nordwestpassage war für lange Zeit unmöglich. Das Meer war das ganze Jahr über gefroren. Durch den Klimawandel ist die Passage nun zwischen August und Oktober eisfrei. Eine kanadische Telekomfirma will das nun ausnutzen und ein 16000 km langes Seekabel verlegen.

Das Unternehmen Arctic Fiber aus Toronto wird schon bald damit beginnen, die Unterwasserroute zu vermessen, die einmal das vereinigte Königreich mit Japan verbinden soll. Ähnliche (kleinere) Projekte sind bereits realisiert worden.

Telekommunikationsunternehmen und Konzerne verlangen nach stabilen, redundanten Datenverbindungen. Die Ereignisse von 2008 sind noch zu gut in Erinnerung, als eine Störung bei der Mittelmeerverbindung die Kommunikation mit Asien zum Erliegen brachte.

Das Projekt von Arctic Fibre würde genau dieses Szenario verhindern. Außer den Anschlüssen in England und Japan sowie einem Ankerpunkt in Kanada wird das Kabel ausschließlich unter Wasser verlaufen. In den nächsten Monaten soll die Route mit Hilfe von Sonaren, Digitalkameras und elektromagnetischen Sonden vermessen werden.

[via gizmodo.com]

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  1. Na wurde ja auch endlich mal Zeit, das die positiven Aspekte des Klimawandels beleuchtet werden. ;-)

    Ich warte auch schon auf die Erwärmung in unseren Breiten, für meine Arthrose wärs super.

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