Deutsche Post startet Messenger-App SIMSme

SIMSme

Jeder mischt derzeit im Geschäft mit Messenger-Apps mit. So auch die Deutsche Post, die überraschend mit SIMSme einen Messenger mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vorgestellt, hat, der außerdem die Einhaltung deutscher Datenschutzgesetze garantieren soll.

Die Deutsche Post startet ab sofort einen kostenlosen Messenger-Dienst. Mit der App „SIMSme“ können Kunden sicher Textnachrichten sowie Bilder, Videos, Kontakte und Informationen über den eigenen Standort verschicken.

Alle Nachrichten werden automatisch beim Absender verschlüsselt und können nur beim Empfänger wieder entschlüsselt werden. Alle Daten werden ausschließlich auf Servern in Deutschland abgelegt und die Nachrichten nach der Zustellung beim Empfänger von den Servern gelöscht.

Wer will, kann für rund 1 Euro auch eine Nachricht senden, die sich nach kurzer Zeit auf dem Gerät des Empfängers automatisch löscht.

Die Anmeldung zu SIMSme erfolgt nur über die eigene Mobilnummer. Diese braucht die Deutsche Post, um den Account zu verifizieren und um sie verschlüsselt mit anderen Kontakten aus dem lokalen Telefonbuch abzugleichen. Denn so erfährt der Kunde, welcher Kontakt aus seinem Telefonbuch ebenfalls SIMSme nutzt und mit wem er somit sicher kommunizieren kann. Sollte ein Adressat noch nicht bei SIMSme registriert sein, kann der Nutzer ihn direkt aus der App per SMS, Facebook oder E-Mail einladen, sich auch bei SIMSme anzumelden.


Die neue App SIMSme steht ab sofort für Apple iPhones und Android-Smartphones kostenlos in den jeweiligen Stores zum Download bereit.

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  1. Find ich gar nicht mal so schlecht. Wobei mir die 1€-Nachricht mit Selbstlöschung am besten gefällt, hat was von Mission impossible und ist bestens für „Fremdgeh-Nachrichten“ geeignet ;) .

    1. Aber ob diese selbst löschbaren Nachrichten wirklich überall gelöst werden ???
      Oder werden die, als Kopie besonders lange, weil besonders verdächtig, aufbewahrt und an Schnüfflerdienste weitergeleitet ?

      In Artikel steht: (NUR) auf dem Gerät des Empfängers automatisch löscht.

    1. Ja sicher, „Schatzi, treffen in 5min. bei mir zum Schäferstündchen“ ist natürlich hochgradig verdächtig. Und wenn, sollen sie es doch speichern (auch wenn ich mich dann frage, wozu überhaupt die End-zu-End-Verschlüssellung da sein soll). Witzig ist an der Stelle einfach nur, dass der Empfänger das nach einer Weile gelöscht bekommt. Wer solche Nachrichtendienste für echte Geheimnisse nutzt ist selber Schuld, für den Rest wär es selbst trotz Mitlauschen (was bei Whatsapp garantiert nicht weniger passiert, eher im Gegenteil) relativ egal.

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