Sicherheitsreport: Digitale Schizophrenie in Deutschland

(Bild: Shutterstock)

Immer mehr Bundesbürger sorgen sich um den Schutz und die Sicherheit ihrer Daten, aber kaum einer tut etwas dafür. Kaum einer liest Datenschutzbestimmungen und greift auf Schutzmaßnahmen zurück.

Das ist das Ergebnis des Sicherheitsreports 2014 des Instituts für Demoskopie Allensbach. Er wurde im Auftrag der Deutschen Telekom erstellt.

Demnach sieht jeder Dritte (31 Prozent) Datenbetrug im Internet als großes persönliches Risiko. Fast 90 Prozent der Befragten glauben, dass die meisten Unternehmen persönliche Daten an andere Firmen weitergeben. Jedem Dritten bereitet das große Sorgen. Aber: Nur jeder Zweite liest Datenschutzbestimmungen von Online-Shops „ab und zu“ oder „in der Regel“. Die Mehrheit liest sie selten oder sogar nie.

Als Hauptgrund hierfür sagten die Befragten, die Bestimmungen seien zu ausführlich und damit zu mühsam zu lesen. Gut ein Drittel hingegen vertraut auf ausreichende gesetzliche Regelungen zum Datenschutz. Auch mit dem Schutz vor Cyber-Attacken nehmen es Deutsche laut einer Umfrage nicht so genau – vor allem Ältere sind nachlässig: Ein Drittel der über 60-Jährigen verzichtet gänzlich auf digitale Schutzmaßnahmen.

Dieser Widerspruch zwischen Angst einerseits und Unvorsichtigkeit andererseits sei auch damit zu erklären, dass die technische Komplexität des Internets einfach zu groß sei, als dass man das Gefühl habe, etwas gegen die Gefahren ausrichten zu können, so der Hirnforscher Prof. Dr. Christian Elger in einem Gespräch mit der Telekom. Diese Überforderung führe wiederum zur einer Verdrängung der Gefahren.

„Unternehmen müssen ihre Kunden in Sachen Datenschutz mehr unterstützen. Wir brauchen mehr Transparenz, und Datenschutzregelungen müssen für jedermann verständlich formuliert sein“, erklärte Thomas Kremer von der Deutschen Telekom.

Der Sicherheitsreport 2014 stützt sich auf 1.503 Interviews mit einem repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung im Alter ab 16 Jahren.

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  1. Das ist einfach nur Faulheit! Es würde weniger als 10minuten dauern sich mit pgp auseinander zu setzen(youtube,sempervideo,pgp) und alle emails nur noch verschlüsselt zu senden. Genauso sieht es mit vm’s aus… alles einsA erklärt von sempervideo… aber die leute sind gestresst, müssen den ganzen Tag x Sachen gleichzeitig machen (Danke PC&Smartphone) und nach dem Abendessen setzt die Faulheit ein. Wer sich wirklich schützen will investiert 1h an Zeit und wirft sein Smartphone (die megawanze) weg. Wer sich das nicht zutraut soll die Fresse halten ;)

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