Das beste Spielzeug für Erwachsene: die Anti-Gravitations-Maschine

grvity

Ob Slinky oder Rubik's Cube - keines dieser Spielzeuge kann sich mit dieser tollen Ultraschall-Anti-Schwerkraft-Maschine vergleichen, dem ultimativen Zeitverschwender, der die Gravitation besiegt und kleine Objekte über deinen Schreibtisch schweben lässt.

Der Schallgeber, der die Schallwellen des Geräts erzeugt, mit deren Hilfe sogar kleine Schaumstoffbälle angehoben werden können, ist lauter als ein Düsentriebwerk – da er aber auf einer extrem hohen Frequenz läuft, ist er für das menschliche Ohr nicht hörbar. Taub wird man also nicht, wenn man mit diesem Gerät spielt.

Richard Haberkern hat eine Kickstarter-Kampagne gestartet, mit der er eines dieser kleinen lustigen Spielzeuge auf jeden Schreibtisch der Welt bringen will. 10.000 US-Dollar will er aufbringen, um in die Massenproduktion gehen zu können. Für 120 Dollar erhält jeder Vorbesteller dann eines der Geräte. Nicht wenig für ein Spielzeug – aber sehen wir es einfach als ein wissenschaftliches Gerät!

Tags :Quellen:KickstarterVia:gizmodo.com
  1. Lauter als ein Triebwerk aber man kann ihn nicht hören? Was is das für eine Logik? So nach dem Motto zu Laut ist gleich nicht hörbar?

    1. Das war auch mein erster Gedanke. Wenn ich mich nicht vertue, ist Schalldruck gleich Schalldruck. Egal bei welcher Frequenz. Und da der Schalldruck für die Gehörschäden verantwortlich ist, ist die Frequenz dabei auch völlig egal. Ein Bass bei 50Hz und 120dB ist schließlich auch genau so schädlich wie ein Hoch- bzw Mitteltonlautsprecher bei 1000, 4000 oder auch 10kHz und 120dB.

      1. Im grunde hast du recht, aber wenn das trommelfell nicht mitkommt weil die schwingung zu schnell ist geht das ja nicht, und ausserdem hat jedes material eine art schall eindringtiefe, als beispiel (die werte stimmen nicht) wasser hat ne halbe wellenlänge, das heisst mit ner wellenlänge von 100m komm ich 50m tief ins wasser bis es verstummt. Das ist ein niedriger ton, wenn ich nun nen hohen ton hab mit wenigen cm-mm dann dringt der schall auch nur so weit durchs wasser. Ich hoffe ich konnte n bissi klar machen was ich mein

        1. Jupp, ich verstehe durchaus was du meinst. Irgendwo in meinen Unterlagen aus meiner Ausbildung müsste ich dazu eigentlich auch noch mehr bzw genaueres finden. Aber darauf verzichte ich jetzt mal :D
          Gut, das Trommelfell kann bei der Schwingung nicht mithalten. Sehe ich ein. Aber der Schalldruck drückt das Trommelfell dann doch im Grunde durchgehend nach innen. Müsste das nicht auch schon Probleme bereiten? Wenn ich mir über nen längeren Zeitraum nen Ziegelstein auf den Arm lege hätte ich da vermutlich auch irgendwann nen blauen Fleck oder ähnliches :D

        2. Gerade mal in den Artikel bei Kickstarter geguckt. Da wird das Problem auch angesprochen und dazu geraten Ohrstöpsel zu tragen. Vorsicht ist also geboten.

        3. Es ist sicher gefährlich :D aber “schalldruck” heisst nicht dass es wirklich drückt, ich weiss es zwar nicht genau nehm aber mal an dass der “druck” sich aus dem druckunterschied inden amplituden ergibt, da schall ja eine vedichtung und entspannung von material, meist gas ist. Man kann sich das so vorstellen dass zusammengedrücktes gas auf ner welle sich ausbreitet, verfolgt von gas mit unterdruck, im extremfall würde ich denken dass man so starken schall hat, dass die luft sich verflüssigt und direkt danach ein “vakuum” herscht, und das immer im wechsel, da müssten dann auch die physikalischen grenzen für die lautstärke liegen denke ich, bin aber kein profi^^

        4. Doch, Schalldruck ist tatsächlich Druck bzw. bringt die Luft druckvoll in Bewegung. Stell dich mal vor nen ordentlichen Bass und du wirst merken wie die Hose flattert. In den positiven Amplitudenspitzen hast du demnach tatsächlich eine Druckspitze, während in den negativen Amplitudenspitzen der Druck auf ein Minimum sinkt. Und die positiven Spitzen sind dann letztendlich das eigentlich schädliche für das Ohr, wenn das Trommelfell und die dahinter sitzenden Knöchelchen überstrapaziert werden und theoretisch über ihren maximalen Weg hinauswollen.

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