Google muss Tiefseekabel vor Haiattacken schützen

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Für die großen multinationalen Konzerne sind Glasfaser-Tiefseekabel extrem wichtig. Es ist ein immenser Aufwand, ein solches zu verlegen. Und eben auch in Stand zu halten. Google muss derzeit einzelne Abschnitte seiner Tausende von Kilometern langen Kabel verstärken, weil diese offenbar immer wieder von verwirrten Haien attackiert werden.

Google will die Glasfaserleitung mit einer Spezialbeschichtung aus „Kevlar-ähnlichem Material“ schützen. Das verkündete der Google-Manager Dan Belcher auf einer Cloud Roadshow-Veranstaltung in Boston. Damit sollen ernstere Schäden an den sehr teuren Tiefsee-Strippen vermieden werden.

Das Unternehmen besitzt weltweit über 160000 Kilometer eigener Glasfaserrouten, die für die eigene Infrastruktur von immenser Bedeutung sind. Erst kürzlich beteiligte sich der Internetkonzern wieder an einem Seekabel-Projekt (“Faster”), welches für noch schnellere Verbindungen zwischen den USA und Asien sorgen soll.

Den meisten Betreibern von Seekabeln sind diese Probleme bekannt. Schon die ersten unter Wasser verlegten Glasfaserkabel wurden von Haien angegriffen. Es wird vermutet, dass das erzeugte elektromagnetische Feld die empfindlichen Sinnesorgane der Haie in die Irre führt, und diese das Kabel mit Beute verwechseln.

Im Gegensatz zu Glasfaserkabeln auf dem Land oder alten Kupferkabeln müssen die Tiefseekabel unter hoher Spannung stehen. Die Verstärkung mit dem Kevlar-ähnlichen Material macht die Glasfaserkabel nun sicherer. Für Google und für die Haie.

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  1. Inwiefern müssen die unter spannung stehen? Ich mein ne glasfaserleitung zeichnet sich ja dadurch aus dass sie lht und nicht strom leitet O.o

    1. korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber auch bei den hiesigen Wasserleitungen macht man das (allerdings mit geringerer Spannung) um diese vor Korrosion zu schützen. Zusammen mit einer Lackierung bietet das einen recht wirksamen und weniger wartungsintensiven Schutz vor Rost o.ä. .

      1. Habs bei wiki gefunden, das ist um die repeater mit strom zu versorgen, weil das licht über grosse distanzen ja streut, einige lichtsignale kommen schnell, andere langsam an weil einige den dreifachen weg zurücklegen müssen wenn sie reflektiert werden an den wänden. Interessant ist auch: um ein gerät zu betreiben braucht man ja immer ein geschlossenen stromkreis, als rückleiter wird einfach das salzwasser genutzt xD

  2. Man könnte vielleicht die Energie für die Signalverstärker, als höhere Wechselspannung durchleiten, was die ” Elektromagnetische Felder” verändern würde… ?

    Nur so hoch das die Trägheit der Haie es nicht wahrnimmt…
    Zu hoch darf es nicht sein, wegen den HF Dämpfungsverlusten

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