So kann dich das Gyroskop deines Smartphones ausspionieren

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Sicher, das Gyroskop in deinem Smartphone ist toll, um Need For Speed zu spielen - aber wusstest du auch, dass es missbraucht werden kann, um deine Gespräche zu belauschen?

Forscher der Stanford University und der israelischen Verteidungsforschungseinrichtung Rafael haben einen Weg gefunden, um ein Smartphone-Gyroskop als Mikrofon zu nutzen. Nächste Woche werden sie ihre Ergebnisse auf der Usenix Sicherheitskonferenz vorstellen.

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Foldendes haben sie entdeckt: Gyroskope reagieren nicht nur auf Bewegungen des Smartphones (um die Lage bzw. Ausrichtung des Geräts festzustellen), sie können auch die Frequenzen von Luftbewegungen registrieren. Laut einem Artikel auf Wired sind sie somit zu folgendem fähig:

Das funktioniert gut genug, um Teile von Worten aufzuschnappen, die in der Nähe eines Smartphones gesprochen werden. Als die Forscher die Fähigkeiten des Gyroskops zum Belauschen testeten, überprüften sie dies mit den Zahlen eins bis zehn und der Silbe ‚O‘ – eine Simulation dessen, was nötig ist, um etwa eine Kreditkartennummer zu stehlen. 65 Prozent der gesprochenen Zahlen konnten so identifiziert werden. Und mit einer Treffergenauigkeit von 84 Prozent konnte sogar das Geschlecht des Sprechers identifiziert werden.

Smartphone-Apps fragen den Nutzer bei der Installation normalwerweise nach der Erlaubnis, auf bestimmte Hardwarekomponenten wie etwa Kamera oder Mikrophon zugreifen zu dürfen. Leider ist das beim Nutzen des Gyroskops nicht der Fall.

[Foto: Shutterstock]

Tags :Quellen:WiredVia:gizmodo.com
  1. Smartphone-Apps vom Kriminellen,
    fragen nicht nach Erlaubnis, auf bestimmte Hardwarekomponenten wie etwa Kamera oder Mikrophon zugreifen zu dürfen !!!

    Das müsste Betriebssystem zuverlässig sicherstellen !
    Tut es aber nicht !
    Warum wohl ???

    Und das Abhören ist über Mikrofon einfacher…

    1. das funktioniert doch niemals, du kannst dein smartphone ja nichtmal zuverlässig als wasserwaage einsetzen, das gyroskop ist niemals genau genug dafür.

      1. Glaube auch nicht das das möglichst, vielleicht unter optimale Bedingungen ohne Nebengeräusche und absoluter Bewegungsfreiheit in einem Labor.

  2. …alles nur Theorie. Die bekommen ja noch nicht mal stabile Datenleitungen hin. Dieses GEZ Gesülze, es könnte ! bringt nix weiter als die User zu verunsichern. Der ganze Technokram aus dem Fernsehen taugt im realen Leben für nix, da es genau in den Momenten versagt wenn man es mal braucht. Ich habe zwei Handys, einmal ist der Provider die Telekom und einmal O2. Wenn ich wirklich einmal unterwegs eine stabile Datenleitung in die Firma brauche, dann kann ich in 80% der Fälle davon ausgehen das der Mist nicht funktioniert.

  3. …mal ganz abgehen von der Möglichkeit, dürfte das Verfahren schon an der regionalen Mundart scheitern. Spätestens im bayrischen Sprachraum dürfte das Ergebnis nur noch ein holpriges Grundrauschen sein…^^

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