Talkitt: Artikulationshilfe für Menschen mit Sprachstörung

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Etwa 1,5 Prozent der Weltbevölkerung lebt mit einer Sprachbehinderung, die auf eine Reihe verschiedener Erkrankungen zurückgehen können, wie Kinderlähmung, Parkinson oder Alzheimer. Das Bostoner Team um Danny Weissburg hat nun mit Talkitt eine App für Tablets und Smartphones entwickelt, die es allen Menschen mit Sprachstörungen erlauben soll, sich verständlich zu machen und zwar jederzeit, überall und in sämtlichen Sprachen – egal, ob auf Französisch, Chinesisch oder sogar Klingonisch.

Die Idee ist, dass Talkitt die eigene Stimme desjenigen, der hineinspricht, nutzt und die vorher schwer verständlichen Worte deutlicher wiedergibt. Derzeit wird noch an dem Prototyp für Mobile Apps gearbeitet, in naher Zukunft soll Talkitt auch mit PCs, Laptops und Wearables funktionieren.

An dem Projekt sind über zwanzig israelische und europäische Partner beteiligt, unter anderem auch die Deutsche Telekom. Wer Talkitt auf Indiegogo unterstützen und ausprobieren möchte, hat dazu noch mehr als einen Monat Zeit und kann entweder gegen einen Beitrag von 200 US-Dollar zum Betatester werden.

Für einen Unterstützungsbeitrag von 36 US-Dollar kann Talkitt ab Mitte 2015 für drei Monate genutzt werden, für 108 US-Dollar gleich ein ganzes Jahr lang. Alle weiteren Informationen rund um die Sprachhilfe-App gibt es hier.

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