Online-Banking: Sicherheitstechnologie erkennt Nutzer anhand von Tippgewohnheiten.

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Keine zwei Menschen tippen gleich. Manche befördern ihre Finger genau dorthin, wo sich auch die Tasten befinden, manche sind weniger akkurat. Jetzt hat ein schwedisches Startup diesen Umstand genutzt, um Smartphones beim Online-Banking ein wenig sicherer zu machen.

Banken in Nordeuropa nutzen schon die neue Art der Sicherheitstechnologie für ihre mobilen Apps. Sie verlangen nicht nur die bekannten PINs, sondern überwachen auch, wie der Nutzer tippt.

„Wir achten auf die kleinen Dinge“, sagt Neil Costigan, Gründer von Behaviosec dem Magazin Forbes. „Die Zeit zwischen den Anschlägen, die Ecken der Tasten, wann die Nutzer Pause machen. Kreisen Sie zunächst über der Taste oder berühren sie den Bildschirm direkt?“

Womöglich ist es einfacher, eine PIN zu klauen, als die Art nachzuahmen, wie das potenzielle Opfer tipps. Behaviosec behauptet, 99.7 % Treffsicherheit bei einem Test erreicht zu haben. Zum Ende des Jahres sollen alle Online-Banking-Nutzer in Schweden, Norwegen und Dänemark die Technologie verwenden. US-Firmen sind ebenso interessiert.

[via gizmodo.com]

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  1. Cool!
    Müssen die Bösen keinen Pin mehr klauen sondern nur mehr die heatpipe der Tastatur des Smartys. Ach, das ist dann Sicherheitstechnologie?! Solange es noch Pins gibt geht’s ja noch, aber dann… Ja, geht’s denn noch?
    Wirklich: die Welt der unbegrenzten Möglichkeiten. Na, zumindest ist der Level des Schwachsinns nach oben hin unbegrenzt.
    EuerT

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