Uber baut Lieferdienst auf

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Die Lieferdienste, die am Tag der Bestellung noch vor eurer Tür stehen sind extrem teuer. Amazon investiert in den USA darin und auch Google hat das gerade getan. Und wer ist der neueste Spieler? Uber.

Ubers Lieferservice heißt Corner Store und hat nur ein ganz geringes Sortiment für Waren des täglichen Bedarfs: Toiletten- und Babyartikel, Hygieneprodukte, Bürobedarf und noch einiges mehr.

Diese Sachen kann man – derzeit nur in Washington – direkt über die Uber-App bestellen. Separate Lieferkosten gibt es nicht. Abgerechnet wird über die Uber-App per Kreditkarte.

Der große Vorteil von Uber: Eine Infrastruktur müssen sie nicht mehr aufbauen. Die Fahrer bringen die Sachen bei euch zu Hause vorbei. Ob die nun Personen befördern oder Waren ist letztlich egal. Okay, ich weiß, liebe Taxifahrer – es ist nicht ganz egal.

Ob Uber den Dienst weiter ausbaut oder nicht hängt von den Kundenreaktionen ab.

Bild: Uber

Tags :Quellen:gizmodo.com
  1. „UBER“ könnte zusätzlich über seine Infrastruktur auch Kurier- Dienstleitungen anbieten …

    Ich begrüße die für alle Konsumenten preiswertere Beförderung durch „UBER“ Struktur.
    Die alte Taxi- Mafia versucht die uralten teureren Taxi- Strukturen und Preise,
    zu unseren Schaden als Konsumenten, noch durch Verbote zu retten, und die eigene „ärmliche Profite“ zu sichern.
    Und die Kommunen heulen mit, weil die Gewerbesteuerverluste und Nachteile durch arbeitslose Taxifahrer verzögen versuchen.

    Aber mit welchen Recht ?
    Fast alle die in anderen Branchen durch Innovation überholt wurden, bleiben auch auf der Strecke !
    Warum sollen die Regeln des Marktes und der Verdrängung, nicht auch für Taxibranche gelten ?

    Taxifahrer verdienen durchschnittlich ca. 6,5 €/h, also 2 € weniger als baldiger Mindestlohn…
    Wenn der Mindestlohn umgesetzt wird, müssten / werden die Taxipreise für uns Kunden um ca. 20 % steigen.
    Nein danke !
    (Und ich fahre als Kunde viel Taxi, und kenne auch anderweitig die Interna der Taxi- Branche recht gut)

    Und wenn das selbstfahrende Auto von Google Praxis wird, werden die Taxifahrer sowieso einpacken, und die meisten H4 beantragen müssen…

    Kampf gegen „UEBER“ ist also nur geliehen Zeit, um es nur zu verzögern.

    1. Ich denke der Frust des Taxifahrers der Tag- und Nachtschichten, an Sonn- und Feiertagen fährt und dann mit 6,50€ entlohnt wird ist durchaus verständlich. In einem zivilisiertem Land sollte doch jeder mit einem Job soviel Geld verdienen können, das er damit vernünftig über die Runden kommt.
      Grundsätzlich begrüße ich günstigere Preise, insbesondere wenn diese aufgrund von Innovationen zustande kommen. Innovationen müssen aber nicht zwangsläufig auf dem Rücken derer umgesetzt werden die 6,50€ in der Stunde verdienen.

      1. @möööp
        Das die Taxi- Kutscher Frust haben ist schon nachvollziehbar,
        bei ca. 6,5 € / h für Schichtdienst mit oft 12 h.
        Aber warum sollen wir Kunden, für die den Samariter spielen und die sponsern ?
        Wenn es die Branche der Taxikunden trifft, tun die Taxifahrer auch Nichts für die!
        Die tun die Betroffenen dann nicht mal gratis fahren.

        Dem Markt und Wettbewerb unterliegen praktisch alle Branchen, bzw. „Berufe“.
        Und für den Rest ist der Sozialstaat da,
        für den Viele sehr viel an Zwangsabgaben einzahlen mussten bzw. müssen.

        1. @Anreger
          Nein, ich werde für Nichts mehr bezahlt,
          weil ich bereits seit Jahren nicht mehr arbeiten muss.
          Bin also von Niemanden abhängig,
          und kann deshalb auch meine oft kritische und teilweise abweichende ERkentnisse und Meinung frei äußern,
          und das praktisch ohne Rücksicht auf Kompromisse.

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