NASA: Die Ozonschicht der Erde wird noch immer angegriffen

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Wenn du glaubst, der Rückgang der Ozonschicht sei ein Problem der 90er, irrst du dich leider: laut einer neuen Studie der NASA befinden sich unerwartet große Mengen einer Ozon abbauenden Chemikalie in der Erdatmosphäre, auch noch Jahrzehnte, nachdem sie weltweit verboten wurde.

Die Studie zeigt, dass Kohlenstofftetrachlorid – einst eingesetzt in der Trockenreinigung und in Feuerlöschern und zusammen mit FCKW im Jahr 1987 verboten – noch mit einer Rate von jährlich 39 Kilotonnen ausgestoßen wird. Das sind 30 Prozent weniger als zu Spitzenzeiten, aber viel höher, als eigentlich zu erwarten war, schließlich sollte der Ausstoß bei Null liegen.

Unterzeichner des Monrealer Protokolls – das den Einsatz von FCKW verbietet – verzeichneten eigenen Angaben zufolge keinen neuen CC14-Ausstoß in den Jahren 2007 bis 2012. Das bedeutet, dass der Ausstoß des Stoffes, der eigentlich um jährlich 4 Prozent zurückgehen sollte, tatsächlich um 1 Prozent angestiegen ist. Es muss also eine andere Ursache dafür geben.

Qing Liang vom Goddard Space Flight Center der NASA, erklärt hierzu:

„Eigentlich sollen wir das alles gar nicht sehen. Es ist jetzt offensichtlich, dass es entweder unidentifizierte Lecks in der Industrie gibt, große Emissionen von kontaminieren Anlagen oder unbekannte CC14-Quellen. Gibt es einen physischen Verlust von CC14, den wir nicht verstehen, oder gibt es Emissionsquellen, die nicht gemeldet oder nicht identifiziert sind?“

Gute Frage. Und auch der nächste Schritt ist noch völlig offen: wie soll mit dem Problem umgegangen werden?

Bildergalerie: Neuer Weltraumanzug der NASA

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Tags :Quellen:NASAVia:gizmodo.com

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