Twitter wird wohl noch 2014 zum Einkaufswagen

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Facebook verkündete es bereits und Twitter deutete mit seinem #AmazonCart schon seit dem Frühjahr darauf hin. Bald soll der Mikroblogging-Dienst Twitter zumindest in den USA auch die direkte Möglichkeit zum Kauf jeglicher Produkte integrieren, so Recode.

Der “Buy”-Button wird  in Zusammenarbeit mit dem Bezahldienst Stripe entwickelt. Dem Bericht zufolge, den Twitter und Stripe nicht kommentieren wollten, werden die User ihre Bezahldaten und Lieferadresse eingeben können, ohne Twitter zu verlassen. Im Falle von Facebooks Plänen, die einen “Buy”-Button in Anzeigen einbetten wollen, können diese Daten übrigens gleich für zukünftige Einkäufe gespeichert werden.

Twitters “Buy”-Button wurde schon im Juni in einem Tweet der Social-E-Commerce-Site Fancy gesichtet. Bereits seit Mai bietet Twitter eine Einkaufsmöglichkeit in Kooperation mit Amazon.com an. Wer sein Amazon- und Twitter-Konto verbindet und einen Tweet, der ein Amazon-Produkt verlinkt, mit dem Hashtag “#AmazonCart” beantwortet, legt das jeweilige Produkt automatisch in den persönlichen Warenkorb. Zum Abschluss des eigentlichen Kaufs muss man später allerdings trotzdem zu Amazon wechseln. Eine Bagatelle, trotzdem bewegen sich soziale Medien wie Facebook oder Twitter klar in die Richtung selbst diesen Schritt zu vereinfachen und direkt im Social Network Einkaufen zu ermöglichen. Eine, aufgrund des Affiliate-Marketings, sicherlich rentable Strategie, die auch für die Marken selbst von großem Interesse ist. Erste Gehversuche lassen sich beispielsweise in dem Mode-Netzwerk Polyvore beobachten, das stark auf Marken-Sponsoring ausgerichtet ist.

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Als begrenzter, textorientierter Dienst bietet Twitter seinen Usern allerdings nur wenig Informationen, die einen Leser, dem das jeweilige Produkt bislang nicht bekannt ist, vom Kauf überzeugen können.

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Tags :Quellen:RecodeVia:Florian Kalenda, ZDNet.de

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