Diesen winzigen Kreditkarten-Skimmer erkennt niemand mehr

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Die ständige Miniaturisierung von elektronischen Bauelementen macht leider auch vor Kriminellen nicht halt: Nun sind Kreditkarten-Skimmer entdeckt worden, die so flach sind, dass sie kaum auffallen.

Krebs on Security hat Bilder einer neuen Generation von Kreditkarten-Skimmern entdeckt. Das sind Lesegeräte, die Kriminelle in die Schächte von Bankautomaten stecken und dann die Karten kopieren, die nichts ahnende Kunden hinein stecken. Sie fangen dann auch noch die eingetippte PIN ab und hurra – das Konto ist leer.

Das porträtierte Gerät wurde in einem Bankautomaten in Südeuropa entdeckt. Die Bank will lieber anonym bleiben. Die Stromversorgung des extrem flachen Geräts übernimmt eine Uhrenbatterie. Mit an Bord sind außerdem ein Lesegerät für den Magnetkartenstreifen und etwas Rechentechnik.
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Mit großer Sicherheit wird das Gerät zusammen mit einer Miniaturkamera verwendet, die das Eintippen der PIN mitschneidet.

Der einzige Rat gegen diese Art der Kriminalität lautet: Man schaue sich den Bankautomaten genau an und wenn irgend etwas verdächtig erscheint: Einfach nicht benutzen. So unangenehm, wie das in dem Moment auch sein mag. Und natürlich sollte man die PIN Eingabe immer verdecken.

Tags :Quellen:Krebs on SecurityVia:gizmodo.com
  1. „Der einzige Rat gegen diese Art der Kriminalität lautet: Man schaue sich den Bankautomaten genau an und wenn irgend etwas verdächtig erscheint: Einfach nicht benutzen.“

    vs.

    „Diesen winzigen Kreditkarten-Skimmer ERKENNT NIEMAND MEHR“

  2. Der Rat im Artikel ist wirklich etwas eigen.
    Der wahre Schutz vor einer verborgenen Kamera wird wohl nur noch sein, die Hand über das Pinpad zu halten während man die Nummer eingibt. Doch wie oft denkt man darüber mal nicht nach, wenn es mal schnell gehen soll?
    Oder noch besser, an den Schalter gehen. Dank der Kundenfreundlichen Öffnungszeiten von Banken aber wohl eher unbeliebt.

    Unterm Strich erstaunt es mich aber, wie Locker man mit dem Problem nun schon seit vielen Jahren umgeht. Auf der einen Seite verdonnert die EU ständig irgendwelche Unternehmen und auf der anderen Seite drückt man ständig ein Auge vor einem gigantischen Problem zu, denn das Kopieren von Daten am Automaten ist ja kein lokales Problem sondern ein globales.

    Banken sollten endlich dazu verdonnert werden, allen Kunden so ein Gerät auszuliefern auf den man eine einmalige PIN generieren lässt. Alternativ im Angebot auch eine SMS Pin für Kunden die ein Mobiltelefon haben. Via App lässt sich das auch realisieren. Das dürften drei Lösungen sein, die alle Kunden erreicht und das ganze erheblich sicherer machen dürfte. Und diese Token-Lösung ist Darüber hinaus auch noch beim Onlinebanking benutzbar. Aber die Sicherheit der Kunden liegt hier definitiv nicht im Vordergrund.

  3. Der einzige vernünftige Schutz wäre den unsäglichen Magnetstreifen endlich vollständig abzuschaffen und komplett auf den Chip umzusteigen.

  4. ach Leute… so ein Schmarrn… wie wärs denn einfach mal alle Wochen sein Konto abzugleichen… bevor ich jetzt anfange Paranoid zu werden, schau ich einfach mal jede Woche mein Konto an… Die Banken sind gegen solchen betrug versichert und ein kurzer Anruf würde im falle eines Falles das Geld wieder zurückbuchen -> ggf. von der Versicherung!

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