Toshiba KIRA-102: Ultrabook mit Retina-Auflösung

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Mit dem KIRA-102 bringt Toshiba ein Ultrabook auf den Markt, das einen 13,3 Zoll (33,8 cm) großen Bildschirm besitzt. Besonders seine Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkte ist interessant.

Das Display ist berührungsempfindlich und soll so die Bedienung von Windows 8.1 erleichtern. Wenn Windows 8.1 eine Auflösung von mehr als 1.440 x 900 Bildpunkten erkennt, lassen sich mindestens drei Apps gleichzeitig nebeneinander darstellen. Dies reizt die Bildschirmfläche aus, ohne die Darstellung unnötig zu verkleinern.
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Das KIRA-102 von Toshiba verfügt mit dem Intel Core i7-4510U Prozessor der vierten Generation über eine leistungsfähige CPU. Zusammen mit 8 GB Arbeitsspeicher und einer SSD mit 256 GB sollte das Gerät für die meisten Anwendungen unterwegs ausreichen.

Leider kommt lediglich Intels integrierte HD Grafik 4400 zum Einsatz. Das Notebook verfügt über drei USB 3.0-Schnittstellen, WLAN WLAN ac+a/b/g/n sowie Bluetooth und eine HDMI-Schnittstelle.

Die Laufzeit des nur 1,35 kg leichten und an der dünnsten Stelle 9,5 Millimeter hohen Ultrabooks soll 9 Stunden betragen.

Das KIRA-102 soll ab sofort für 1.649 Euro verfügbar sein.

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  1. Was ist denn eine “Retina-Auflösung”?
    Das kann doch – derzeit – alles von 960 x 640 bis 2880 x 1800 sein. (und falls jetzt das Pixeldichten-Argument kommt: 220 bis 326 ppi sind ebenfalls ein ziemlich breiter Bereich)
    Und es spräche noch nicht einmal etwas dagegen, auch die klassische VGA-Auflösung von 640 x 480 als “Retina” zu bezeichnen – wenn derjenige, der ein solch niedrig aufgelöstes Display als “Retina” bezeichnet, Apple ist.
    “Retina” im Zusammenhang mit Displays ist schlichtweg nichts anderes als eine Marke der Apple Inc. , und bei Marken geht es um Marketing, und nicht um Technik.
    Deshalb sollte man diese Marken auch allerhöchstens dann verwenden, wenn man über entsprechende Produkte des Markeninhabers berichtet.

  2. Wer Notebooks nachmacht oder nachgemachte Notebooks in den Verkehr bringt, wird mit echtem Gefängnis bestraft und zwar solange bis er Respekt gelernt hat. Gilt auch und insbesondere für Chinesen.

  3. Die nächste Frage bleibt, wer diese Auflösungen auf derart winzigen Bildschirmen überhaupt braucht. Auch mit Windows 8.1 ist zumindest in der Desktop Ansicht die Auflösung nicht optimal, das OS ist schlichtweg nicht für eine so hohe Auflösung bei kleinen Bildschirmen ausgelegt. Viel entscheidender ist die Qualität des Displays. Meiner Meinung nach kommen wir mit den hohen Auflösungen langsam in Bereiche des damaligen “Megapixel-Hypes” bei Kameras. Irgendwann wird es unnötig.

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