Hacker stehlen riesige Datenmenge von US-Banken

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Hacker sind in die Computernetzwerke von mindestens fünf US-Banken eingedrungen, darunter JPMorgan Chase, und haben mehrere Gigabyte an Daten entwendet, die Informationen zu Bankdaten von Millionen von Kunden beinhalten, berichtet die New York Times. Sicherheitsexperten beschreiben den Angriff als "extrem ausgeklügelt".

Über die Angriffe hatte als erstes Bloomberg berichtet und vermutet, russische Hacker würden dahinter stecken. Bloomberg hatte außerdem spekuliert, die Spannungen in den Beziehungen zwischen Russland und den USA seien die Motivation für die Attacke. Sicherheitsexperten und Regierungsvertretet äußerten aber gegenüber der New York Times, dass diese Schlussfolgerung noch nicht sicher sei.

Bloomberg schreibt außerdem:

In einem Fall nutzen die Hacker einen Softwarefehler, der als Zero-Day Vulnerability bekannt ist, in einer der Webseiten der Bank. Dann hackten sie sich durch Schichten von ausgeklügelten Sicherheitsmechanismen, um die Daten zu stehlen, eine Leistung, wie sie laut Sicherheitsexperten von normalen Hackern nicht vollbracht werden könne.

Noch ist nicht klar, welche anderen Banken betroffen sind. Laut JPMorgan habe es aber trotz des Angriffs keine Zunahme an betrügerischen Zugriffen gegeben.

Foto: JStone / Shutterstock.com

Tags :Quellen:The New York TimesVia:gizmodo.com

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