400 neue Ladestationen: Tesla expandiert in China

(Bild: Tesla)

Auch wenn China oft als Klimasünder dargestellt wird: zumindest im Bereich Elektromobilität ist uns das Reich der Mitte weit voraus. Das hat jetzt auch der US-Hersteller Tesla erkannt und stattet das Land mit 400 neuen Ladesäulen für seine Fahrzeuge aus.

Zu diesem Zweck hat sich Tesla mit China Unicom zusammengetan, dem zweitgrößten Mobilfunkanbieter des Landes. In 120 Städten sollen 400 normale Ladesäulen entstehen, außerdem 20 Schnellladestationen, die 16 Mal so schnell laden sollen. Während Tesla die Ladestationen stellt, kümmert sich China Unicom um den dafür nötigen Platz im öffentlichen Raum. Die Ladestationen können nur von Tesla-Fahrern genutzt werden, dafür allerdings kostenfrei.

Während in vielen chinesischen Städten herkömmliche Motorroller bereits verboten und durch elektrisch betriebene Modelle ersetzt wurden, ist auch im Reich der Mitte der Marktanteil an E-Autos noch gering. Die chinesische Regierung verfolgt das ambitionierte Ziel, bis 2020 5 Millionen Elektroautos auf die Straßen zu bringen – angesichts der schlechten Luft in vielen Städten dringend nötig. Bereits in den ersten Monaten dieses Jahres stieg der Verkauf von E-Autos in China um 30 Prozent. Tesla mit seinen hochpreisigen Modellen ist dabei ein Anbieter, der eher für die wachsende Oberschicht von Interesse ist. 5.000 Autos will das Unternehmen dieses Jahr in China absetzen.

Tags :Quellen:BloombergVia:Tech in Asia

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