Microsoft: Weigerung bei Weitergabe von EU-Daten

Microsoft

Microsoft stellt sich gegen ein Urteil einer New Yorker Richterin zur Übergabe von EU-Daten an US-Behörden. Unterstützung erhält der US-Konzern von Konkurrenten wie Cisco und Apple.

Bereits zum ersten August 2014 fiel das Urteil zur Weitergabe von EU-Daten an US-Ermittler im New Yorker Bundesgericht. Inhalt des Urteils war auch die Weitergabe von Daten, welche nicht auf Servern auf US-amerikanischem Hoheitsgebiet gespeichert werden.

Doch Microsoft scheint das anders zu sehen. Daten innerhalb der EU sollen gemäß Microsofts Ansichten vor dem Zugriff von US-Behörden geschützt werden. Damit verweist der US-Konzern auf sensible Informationen seiner europäischen Dependancen, welche von jeglichen Ansprüchen einer Weitergabe der Daten zu befreien sein.

Dem Verständnis von Microsoft nach würde jeweils die Rechtsordnung des Landes gelten, in welchem sich ein Datencenter befindet. Ein aktueller Fall war ein Prozess in Irland, wobei US-Behörden die Daten eines europäischen Verdächtigen forderten.

Konkurrenz steht hinter Microsoft

Und nicht nur Microsoft scheint erkannt zu haben, gegen eine globale Allmacht von US-Behörden vorgehen zu müssen – allein schon um die eigenen Kunden zu halten. Konkurrenten wie AT & T, Apple, Cisco und Verizon stehen den Redmondern zur Seite und wollen bei der Berufung vor dem Bundesgericht einen Musterprozess führen.

Tags :Via:derstandard.at
  1. Die haben Angst um Profit von Kunden / Absatzmärkte in China, Europa, usw.
    Den immer mehr boykottieren bereits IT- und Kommunikations- Produkte und Dienstleistungen von USA kontrollierten Firmen.
    Mit RECHT !

    Den warum sollte die Welt, Produkte von USA kontrollieren Firmen kaufen,
    und sich durch vorsätzlich eingebaute NSA- Backdoors und Schwachstellen ausspähen lassen,
    und mit dem Ausgespähten sich durch USA schädigen oder erpressen lassen ???

    Aber nur gegen solche NSA Auflagen zu klagen, nutzt nicht den ausgespähten Kunden.
    Nur das sich „zieren“, verändert nicht die Fakten.
    Erst entsprechende bilaterale Gesetze,
    die Herrnrasse USA auch tatsächlich beachtet,
    und empfindliche Konventionalstrafen für die Mutterkonzerne für jedes einzelner Exemplar bei Zuwiderhandlung,
    wäre der Anfang einer Basis für Vertrauen zu USA Produkten.

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