Vorwerk Kobold VR200: Das saugstarke Haustier [Test]

Vorwerk Kobold VR200 Gizrank

Der Kobold VR200 ist die Weiterentwicklung des VR100. Im Gegensatz zum Vorgänger verspricht der Saugroboter doppelt so starke Saugleistung bei einem um einen Zentimeter niedrigeren Gehäuse. Seit über einer Woche saugt sich der Kobold in unsere Herzen und überzeugt in vielerlei Hinsicht.

Vorkwerk steht ja bekanntlich für deutsche Wertarbeit und versorgt die Gesellschaft regelmäßig mit zuverlässigen, wenn auch kostspieligen Haushaltsgeräten. Der neueste Streich ist der Kobold VR200, ein autonom arbeitender Staubsaugerroboter. Bevor es zum Praxistest geht, erst einmal einige Eckdaten.

In dem vier Kilogramm schweren Gerät steckt viel technologisches Know-How: Mit ganzen 14 Sensoren ist der Sauger ausgestattet: Drei Bodensensoren, ein Wandfolgesensor, zwei Kontaktsensoren am LDS-Bumper, vier Kontaktsensoren am Stoßfänger, drei Ultraschallsensoren und einen Laser-Scanner. Mit ihnen soll der Kobold VR200 99 Prozent aller Hindernisse erkennen und eng umfahren. Dabei rotiert der Laser-Scanner fünf Mal pro Sekunde um 360° und erfasst dabei die Umgebung des Saugroboters in einem Radius von vier Metern. Objekte, die der Laser nicht erfasst, werden von den Ultraschallsensoren erkannt. Schafft es der Roboter einmal dennoch nicht, ein Objekt berührungsfrei zu umfahren, helfen ihm die Kontaktsensoren am Bumper und im Stoßfänger, wieder Orientierung zu gewinnen. All diese Umgebungsinformationen speichert der Kobold VR200 in einer virtuellen Karte und entwickelt auf Grundlage dieser eine logische und effiziente Saugstrategie, welche auf der SLAM-Technologie (Simultaneous Localization And Mapping) basiert. Durch seine „D“-Form kommt der Kobold im Gegensatz zu den vielen vollkommen rund gebauten Kollegen auch bis in die Ecken.

Vorwerk Kobold VR200 Unterseite

Die Unterseite des Kobolds. Auf der breiten Rundbürste wechseln sich Borsten und Lamellen ab. Links sind die Bodensensoren zu sehen.

Jedes der noch folgenden Reinigungsprogramme lässt sich sowohl im Standardbetrieb als auch in einem Eco-Modus ausführen. Im Normalbetrieb verbraucht der Roboter 70 Watt, im Eco-Modus circa 50.  Im Stand-by noch 1,5 Watt. Die Saugleistung wird von einer über fast die volle Breite des Kobold VR200 reichende Rundbürste aus Borsten und Lamellen sowie eine horizontal rotierende Bürste in der rechten vorderen Ecke unterstützt. So kommt der Sauger auf eine Betriebslautstärke von 70 dBA. Der Lithium-Ionen-Akku ist nach spätestens drei Stunden vollständig geladen, bereits nach der Hälfte dieser Zeit ist er aber bereits wieder einsatzbereit. Laut Hersteller soll der Akku nach etwa 800 Vollladezyklen noch über 70 Prozent Kapazität verfügen.

Kobold VR200: Intelligent und absolut selbstständig

Vor der ersten Inbetriebnahme wird die beiliegende Basisstation, an welcher sich der Kobold auflädt, angeschlossen und an einer Wand aufgestellt, bevor der Staubsauger an die Kontakte gesetzt wird. Über ein Display wird innerhalb eines unverschachtelten Menüs die aktuelle Zeit sowie der Wochentag eingestellt. Dies wird später noch von Bedeutung sein. Nach der ersten Ladung, deren Zeitraum mit den Herstellerangaben übereinstimmt, kann der putzende Heinzelmann per einmaligem Knopfdruck loslegen. Der Kobold VR200 verfügt über drei Modi: Standardmäßig werden „alle Räume“ gereinigt. Für kleinere Räume wie Abstellkammern oder Toiletten gibt es einen speziellen „Spot“-Modus. Zu guter letzt lässt sich der Roboter auch manuell über die beiliegende IR-Fernbedienung manövrieren und aktivieren. Diese hat einen Radius von etwa fünf Metern.

Vorkwerk Kobold VR200 Fernbedienung

Mit der Fernbedienung lässt sich der Kobold bedienen und jederzeit manuell manövrieren. Das Menü lässt sich dagegen nur am Gerät selbst ansteuern.

Natürlich empfiehlt es, Stühle, Vorhänge oder andere Objekte vom Boden zu nehmen. Auch dünnere Kabel sollten in Sicherheit gebracht werden, denn vor ihnen macht die Rundbürste keinen Halt. Kabel mit einem Durchmesser ab etwa vier Millimetern stellen aber kein Problem dar. Über sie fegt der der Kobold VR200 wie ein Panzer hinweg. Solche Erhebungen und dicke Teppiche können problemlos erklommen werden. Zwar gibt der Hersteller hier bis zu 20 Millimeter an, ganz genau hält sich der Staubsauger aber nicht daran. ;-)

Vorwerk Kobold VR200 Räder

Mit diesen beweglichen Rädern überwindet der Saugroboter Hindernisse – Türschwellen, Teppiche, Füße…

Bei der Reinigung geht der Roboter systematisch vor: Zunächst saugt er sich am äußersten Rand des Raumes entlang und fährt dabei extrem eng an der Wand entlang. Die nach außen versetzte Eckbürste führt dabei Schmutz zur Gerätemitte. So werden auch Dreckpartikel um Hindernisse wie Tischbeine, die grundsätzlich im Uhrzeigersinn umfahren werden, nicht verschont. Gleichzeitig wird Schmutz aus Fugen, in die der Sauger selbst nicht kommt, heraus gebürstet. An Türen „schnuppert“ der Kobold VR200 kurz in den nächsten Raum, erkennt diesen als solchen und fährt dann im ursprünglichen Zimmer fort. Anschließend wird die Raummitte in Schlangenlinien abgefahren, was sich besonders gut bei wenigen Hindernissen beobachten lässt. Dabei ist erstaunlich, mit welcher Präzision die SLAM-Technologie funktioniert. Der Roboter weiß stets, wo er noch nicht gewesen ist.

Kobold Vorwerk VR200 Eckbürste

Die Eckbürste gelangt auch in Fugen. Sie ist magnetisch angebracht und kann bei Verschleiß einfach ausgewechselt werden.

Schon Loriot wusste: „Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur saugen kann“, oder wo Mutti erst gar nicht auf die Idee kommen würde zu putzen. Selbst aus dem Raum unter eng verwinkelten Eckbänken findet der Kobold selbstständig wieder heraus und erspart einem so teils das Verrücken von Möbeln um diese Stellen zu erreichen. Wer Bereiche hat, die der Staubsauberroboter sich besser nicht vorknöpfen soll, etwa hochflorige Teppiche mit mehr als zwei Zentimetern Länge,  steckt diese Zonen einfach mit dem mitgelieferten Magnetband ab. So wandert der kleine Racker nach und nach durch alle Räume und durchfährt fluchs bereits saubere Zimmer in Verrichtung seiner Arbeit.

Kobold allein zu Haus: Dieses Mal geht nichts schief

Es macht derart Freude, die Putzhilfe – für die Diebstahl ganz nebenbei ein Fremdwort ist – zu beobachten, dass man glatt vergisst, die dadurch gewonnene Zeit selbst zu nutzen. Wo wir schon beim Thema Zeit sind: Bei normaler Leistung beträgt die Saugzeit zwischen 50 und 60 Minuten. Währenddessen schafft der Roboter etwas mehr als zwei Drittel einer 80 Quadratmeter-Wohnung. Da der Eco-Modus neben einer geringeren Betriebslautstärke auch den Stromverbrauch drosselt, reicht hier der Akku für volle 90 Minuten und die ganze Wohnung. Sollte die Energie trotzdem einmal früher zuneige gehen, fährt der Kobold VR200 (der im Übrigen stets auf dem Display anzeigt, was er tut) zurück zur Basis und somit zur Stromversorgung. Ist wieder genügend Strom vorhanden, fährt er exakt an der letzten Position vor der Heimfahrt mit der Reinigung fort.

Vorwerk Kobold VR200 Display

Hoch, Runter, Zurück und Bestätigen. Leichter lässt sich ein Menü kaum bedienen.

Bei all dem Gewusel fällt es schwer, keine Gefühle für das neue „Haustier“ zu entwickeln – und Vertrauen! Denn nach einiger Beobachtungszeit ist man bereit, dem Sauger die Wohnung unbeaufsichtigt zu überlassen. Und hier kommen wir endlich zur Antwort der Frage: Wozu soll ich einem Staubsauger Uhrzeit und Wochentag verraten? Ganz einfach: Im Menü können Reinigungspläne angelegt werden. Soll die Wohnung alle zwei Tage mal um 12:15 Uhr, mal um 16 Uhr gesaugt werden? Gar kein Problem. Wahlweise lässt sich der Eco-Modus hinzuschalten, welcher bei dieser Frequenz absolut ausreicht.

Vorwerk Kobold VR200 Basis-Station

Muss man dieses „Lächeln“ nicht einfach lieb haben? ;-) Nach getaner Arbeit fährt der Kobold selbstständig zurück zur Basis.

Um zu überprüfen, ob der Kobold VR200 in der Zeit der Abwesenheit auch wirklich nicht untätig war – bei der Rückkehr hängt er ja bereits wieder an der Dose -, haben wir einige Hundehaare und Brotkrümel an „fiesen“ Stellen hinterlassen, die hinterher höchstens im Staubbehälter des Saugers wieder zu finden waren.

Unkomplizierte Reinigung

Nun kommen wir zur letzten Station des Staubsaugens: Dem Entleeren des Behälters und der Reinigung des Gerätes. Der Staubbehälter findet sich unter einer Abdeckung auf der Oberseite des Gerätes. Absolute Amathophobiker können den Dreck mit einem anderen Sauger über die runde Öffnung aus dem Behältnis entfernen. Ansonsten ist dieses unkompliziert heraus zu ziehen, vom Filter zu trennen und wieder einzusetzen. 530 ml Fassungsvermögen klingen nach nicht gerade viel Volumen, für unsere Wohnungsgröße hat es aber locker gereicht. Mit einem weichen Tuch sollten ab und an die Sensoren an den Seiten und der Unterseite trocken abgewischt werden. Die Rundbürste kann mit wenigen Handgriffen herausgenommen und ebenfalls entfusselt werden, was aber nicht allzu oft nötig ist.

Vorwerk Kobold VR200 Offen

Der Staubbehälter kann einfach herausgenommen werden. Links davon befindet sich (abgedeckt) ein USB-Anschluss.

Übrigens: Ebenfalls unter dieser Haube befindet sich ein staubdicht abgedeckter USB-Anschluss über den Software-Updates von Vorwerk auf den Kobold VR200 geladen werden können. Was euch nun am Ende dieses Tests wohl am meisten interessieren wird, ist der Preis. Nun, mit 749 Euro ist der Vorwerk Kobold VR200 mit Sicherheit kein billiges Vergnügen und derzeit um etwa 100 Euro teurer als sein Vorgänger VR100. Hat man das Gerät aber in Aktion gesehen und merkt, wie viel Know-How darin steckt, lässt sich der hohe Preis durchaus nachvollziehen.

Fazit

gizrank-big-50

Wer es bis hierher geschafft hat, wird bereits bemerkt haben, dass ich vom Kobold VR200 absolut begeistert bin. Bisher standen Saugroboter eher selten in einem guten Licht: Zu schlechte Reinigungsleistung, witzlose Akkulaufzeiten oder Orientierungslosigkeit. Der Kobold hat mit meinen Vorurteilen gehörig aufgeräumt. Er saugt gründlich (selbst Hundehaare) von Hartböden und aus Teppichen, er geht planvoll vor und hat genügend Power um eine Wohnung (zumindest im Eco-Modus, der bei häufiger Nutzung ausreicht) in einem Zug zu saugen. Durch seine Formgebung kommt er bis an Ränder und in Ecken und musste im gesamten Test nur einmal von einem eingesaugten dünnen Kabel befreit werden. Ein schönes Gefühl, nach der Arbeit oder Spaziergängen in eine piccobello (und ich habe kontrolliert) saubere Wohnung zu kommen. Insgesamt ein von vorn bis hinten durchdachtes Produkt, das seinen Preis hat. Die Möglichkeiten für Software-Updates und Reinigungspläne runden den positiven Eindruck ab. In diesem Sinne: Leb wohl, kleiner Kobold. Ich werde dich schmerzlich vermissen! :´-)

plusGründliche Reinigung der gesamten Wohnung

plusArbeitet selbstständig und muss fast nie „gerettet“ werden

plusGute Akkuleistung

plusVergleichsweise leiser Betrieb

plusIndividuelle Reinigungsterminpläne lassen sich anlegen

plusEinfache Reinigung

minusKostspielig

 

Ihr habt Fragen zum Kobold VR200 von Vorwerk? Stellt sie einfach in den Kommentaren. Ihr findet Vorwerk und den neuen Kobold übrigens auch auf der IFA: Halle 9 Stand 300.

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  1. Netter Test, zum Thema kostspielig kann ich sagen – vergleicht man den Roboter mit seinen „dummen“ Brüder die „noch“ von Hand benutzt werden müssen, tut der Preis von 750€ nicht mehr all zu sehr weh. Diese kosten schließlich nicht viel weniger bis viel mehr ;)

    1. Zu Kalkulation und Amortisation von Vormodell:
      Der „Kobold VR100“ von Vorwerk, kostete um die 550 €, was für Viele ein stolzer Preis ist.
      Wenn aber eine Haushaltshilfe, mit 12 € Stundenlohn,
      jede Woche nur 1 Stunde lang saugt, dann amortisiert sich es nach nur einen Jahr.
      52 Wochen im Jahr, *1 Stunde saugen pro Woche für 12 €, = 624 €. Also mehr als 100 % des Kaufpreises.

      Zusätzlich zu Saugroboter sollten man aber 1 bis 2 mal / Monat mit großen Staubsauger manuell durchsaugen, z.B. in den Ecken.

  2. Das Besondere an den Saugroboter von Vorwerk, ist die HiEnd Raumnavigation,
    die nach ähnlichen Prinzip arbeitet, wie die selbstfahrenden Autos von Googel.

    Dabei tastet ein ein 360 Grad rotierender Laserstrahl seine Umgebung mehrere male pro Sekunde ab.
    Aus den unterschiedlichen Signallaufzeit des reflektierten Laserstrahles,
    errechnet ein Mikroprozessor dann die zu Zeit aktuelle Position der Möbel / Hindernisse im Raum.

    Das ist besonders nützlich, wenn man bewegliche Einrichtungsgegenstande auf Rollen (oder Teflongleiter) nutzt, die oft frei im Raum verschoben werden.

    Vorwerk hat das Prinzip von der USA Firma „Neato Robotics“ übernommen, und ggf. lizenziert,
    und will es zusätzlich verbessert haben. http://www.neatorobotics.com/de/

    TIPP zu Haustieren und Saugroboter:
    Bei einem Bekannter haben wir es geschafft,
    solchen Saugroboter auch mit seinen 2 Katzen anzufreunden,
    in dem der Fressnapf auf dem Saugroboter befestigt wurde.
    Das Laser- Navi System erkennt auch die Katzen als Hindernisse,
    und versucht automatisch Abstand zu den Katzen zu halten…
    Folge ist, die Katzen jagen jetzt den Saugroboter, um ans Futter zu gelangen…

    1. Der Neato erechnet die Abstände nicht über die Zeit (TOF sensoren sind noch recht teuer) sondern über Triangulation. Funktioniert aber im kleinen offensichtlich gut genug. Beim Kobold wird es ähnlich sein. SLAM ist eine interessante Technologie, basierend auf Wahrscheinlichkeiten. Sebastian Thrun hat darüber ein interessantes Tutorial dazu gemacht.
      Interessantes Gerät, wenn es nicht so teuer wäre…

      1. Triangulation benötigt doch 3 Messpunkte, daher kann ich mir das nicht vorstellen.
        Gibt es ein Link, der das Neato Verfahren näher erläutert ?
        Lerne gern dazu…

  3. also ich habe den Saugroboter von Samsung (der mit der cam) schon über 1 Jahr. Ich muss sagen das der Kobold sehr primitiv aussieht im vergleich zu meinem alten Samsung. Ich muss auch sagen das der Kobold mich überhaupt nicht überzeugt (bezogen auf diesen test). Ich erwarte ein Sauger der auch wischen (nass) kann wie der Monster von kärscher aber im kleinen Format.

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    1. Die Samsung Cam- Navigation für Saugroboter, die sich an den Raum- Decken- Bild orientiert, ist auch gut,
      aber bei mobilen / verschiebbaren Wohneinrichtung ist die 360 Grad Laser- Navi besser.
      (Manche haben alles flexibel variabel auf Rollen, inklusive Bett, nur Waschmaschine und Schränke ausgenommen)
      In Asien soll es sogar Sessel auf Rollen und mit Elektroantrieb geben.

      Und wischende Saugroboter für nicht gewerbliche Anwendungen, wären mir neu… Wischer kenne ich nur als Zusatzgeräte.
      Tipp für günstigen und einfachen Wischroboter:
      http://www.elektronik-star.de/Reinigungsroboter-Klarstein-Putzen-Polieren-Wischen_i3958.htm

    2. Ob etwas primitiv ausschaut, mag wohl im Auge des Betrachters liegen. Eine Wischvorrichtung für einen Staubsauger, welcher auch Teppiche saugen soll, wäre wohl eine sehr unbefriedigende Lösung.

      Zur Zeit gibt es Saugroboter für den Haushalt, welche hier ihre Arbeit im täglichen Gebrauch recht gut machen, wie eben dieser Kobold oder Wischroboter. Selbst da unterliegen sie noch der manuellen Reinigung und spielen ihren Vorteil der Arbeitserleichterung erst dann aus, wenn man sie mindestens drei bis sieben mal die Woche einsetzt.

      Ein Haushaltsroboter welcher auf allen Böden und Unterlagen zufriedenstellend Saugen und Wischen kann, wäre wohl noch ein unverhältnismäßig großes Konstrukt und würde im vierstelligen Eurobereich angesiedelt sein.

      Jeder kann natürlcih erwarten was er möchte, aber für den privaten Haushalt ist diese Eierlegende Wollmilchsau, in den nächsten Jahren wohl kaum zu erwarten.

      Im übrigen ist der Haushaltsroboter von Kärcher, auch nur ein reiner Sausgroboter.

      1. @FlashErase + m
        Diese innovative und preiswerte Idee mit Triangulation,
        und Auswertung von Laserstahl- Reflektion über einen,
        linearen optischen Sensor (= CMOS-Kamera mit einer einzigen Zeile von ca. 2000 Punkte),
        ist phänomenal einfach und funktionell.
        Auszeichnung für die Entwickler !

  4. Warum sind in Zeiten in denen überall mit „internet of things“ geworben wird, Saugroboter noch so „unconnected“ daher. Dabei liegt doch die Use Cases für eine Anbindung des Saugroboters so nahe
    – Einbruchmeldung / Alarmanlage
    – Steuerung des Saugroboters von unterwegs
    – Blick in die Wohnung von unterwegs
    ….

  5. Aus meiner Erfahrung heraus, wird viel zu viel Wirbel gemacht um die Saugleistung der Saugroboter, dass diese geringer ist, als bei herkömmlichen Staubsaugern ist auf Grund der Bauweise ziemlich einleuchtend. Aber dafür fährt dieser Roboter ja auch deutlich häufiger durch die Räume, als man eigentlich Saugen gehen würden.
    Da ich den Saugroboter immer laufen lasse, wenn ich nicht zuhause bin, merke ich das dann auch nicht, habe den enormen Vorteil, dass ich die Lärmbelastung nicht mehr habe. Alle paar Wochen einmal mit dem Staubsauger gründlich gesaugt und ich habe mir sehr viele Stunden an mühsam zu erledigender Hausarbeit einfach gespart – neben besagtem Lärm-Stress, der für mich ausschlaggebend war. Wer also seiner Freizeit einen hohen Wert entgegenstellt, der weiss, wie schnell sich selbst ein teuer anmutendes Gerät dann rechnet!

  6. Wenn das Gerät sehr gut ist, dann kann der Preis kein Minuspunkt sein. Wäre es quasi Schrott, würde aber 10 Euro kosten, dann wäre es auch zu teuer. Qualität hat ihren preis. Wenn es seinen Zweck erfüllt und dazu noch leise ist und gut verarbeitet, dann ist doch alles in Ordnung

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