GM: Autos sollen Fahrer vom Simsen abhalten

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Simsen am Steuer ist gefährlich - das weiß auch GM. Der amerikanische Autohersteller will das verantwortungslose Texten deswegen jetzt unterbinden und baut dafür auf Eye-Tracking-Technologie.

GM hat angekündigt, innerhalb der nächsten Jahre eine halbe Million Autos mit Eyetrackern auszurüsten, um so Fahrer vor Ablenkung durch Simsen zu schützen. GM wäre damit der erste Autohersteller weltweit, der solch einen Schritt geht. Laut einem Bericht der Financial Times stammt die dafür nötige Technologie von einem australischen Unternehmen names Seeing Machines.

Seeing Machines stellt verschiedenste Tracking-Geräte her. Manche sollen Übermüdung bei LKW-Fahrern vorhersagen, andere Ablenkung bei Piloten feststellen. GM will offenbar das Modell Fovio von Seeing Machines nutzen, bestätigt ist das allerdings noch nicht.

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Fovio erinnert optisch an Kinect und kann im Armaturenbrett integriert oder darauf angebracht werden. Es kann nicht nur erkennen, in welche Richtung sich die Augen des Fahrers bewegen und wie oft er blinzelt, sondern auch, wo sich sein Kopf innerhalb des Autos befindet. Seeing Machines arbeitet außerdem daran, das Gerät mit Daten wie der Herzrate zu füttern – was Datenschützern sicher nicht gefallen würde.

Für GM ist die Technologie aber nützlich, um den Fahrer darauf aufmerksam zu machen, wieder auf die Straße zu blicken, wenn er sich zu lange mit seinem Handy ablenkt. Viele der dümmsten und unnötigsten Unfälle könnten so sicher verhindert werden.

Bildergalerie: Futuristische Konzeptautos

Future Concept Cars

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Futuristische Konzeptfahrzeuge
Das Terrafugia TF X besitzt zwei Propeller zum Senkrechtstart und soll anschließend schnurstracks zum Ziel fliegen. Bis es wirklich so weit ist, werden noch ein paar Jahre vergehen. [Quelle: http://bit.ly/1mlQ4fz]
Tags :Quellen:Financial TimesVia:gizmodo.com
  1. Und denjenigen, der kurz mal eine Nachricht mit „Ja“ beantworten will, wird das sicher davon abhalten. Romane schreibt vermutlich keiner im Auto. Die sollen lieber mehr Richtung Sprachassistent gehen um sämtliche Hersteller von Messenger Apps & OS dazu zu drängen, eine ordentliche Sprachschnittstelle zur Verfügung zu stellen. Dann „simst“ (naja, simsen is eh out..) auch keiner mehr. Das ganze muss auch für Nachrüst Radios machbar sein, wäre doch eine super Sache. Nicht jeder hat immer ein neues Auto.

  2. Na super, jetzt muss ich mir also von meinem Auto sagen lassen was zu tun ist und was nicht…
    Von der Idee mit den Herzschlägen mal ganz abgesehen.

    Wird ja immer schöner, das Nächste mal springt der Motor am Morgen nicht an, weil ich vergessen habe die Zähne zu putzen….

    Definitiv ein Grund das Fahrzeug nicht zu kaufen ( wer kauft schon was bei GM?), oder etwaige tracking Gerätschaften mithilfe von Klebeband oder besser PlastiDip außer Gefecht setzten…
    Würde mich doch stark wundern, dass da noch was Funktioniert wenn schlichtweg keine Gesichter oder Augen erkannt werden.

    Wer allerdings bei der Fahrt ganze Romane schreibt dem ist nicht mehr zu helfen. Es sollte jeder mit gesundem Menschenverstand realisieren, dass derartiges Verhalten komplett irrsinnig ist. Folglich nicht nur sich sondern vor Allem auch Andere gefährdet!

    Trotz dessen sollte die von Noedi angesprochene Sprachsteuerung der nächste Schritt im Bedienkomfort sein und nicht die Bevormundung und Kontrolle des Käufers/Bürgers.

    Insofern frohes Datenspeichern, schöne Grüße.

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