IFA 2014: LG G3 Stylus – ein Stift für das reduzierte G3 [Galerie + Video]

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LG stellte auf der IFA in Berlin einen weiteren, reduzierten Ableger seines Smartphone-Flaggschiffes LG G3 vor. Das LG G3 Stylus bleibt zwar bei der selben Bildschirmdiagonale sowie Kamera, wurde aber in vielen Bereichen drastisch gekürzt. So fehlt dem Neuling gar ein LTE-Mobilfunkmodul. Ein Stift alleine kann das nicht wett machen.

Wie erwartet präsentierte LG nach dem G3 S eine weitere abgespeckte Variante seines LG G3. Dieses Mal mit praktischem Eingabestift und gleich großem 5,5-Zoll-Bildschirm, aber merklich geschrumpfter Auflösung. Anstelle der 2.560 mal 1.440 Pixel zeigt das LG G3 Stylus nur mehr 960 mal 540 Bildpunkte an. Ähnliches gilt für den Prozessor. Entgegen des mit 2,46 GHz taktenden Qualcomm Snapdragon 801, arbeitet der Vierkerner des G3 Stylus mit 1,3 GHz. Des weiteren sitzen statt zwei, beziehungsweise drei nur noch ein GByte Arbeitsspeicher sowie acht GByte interner Speicher, erweiterbar via MicroSD, im LG G3 Stylus. Als Betriebssystem tritt Android 4.4.2 in Aktion.

LG G3 Stylus

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Stark reduzierte Auflösung bei Display und Frontkamera. Die macht beim LG G3 Stylus Bilder mit 1,3 Megapixel.

Sehr erfreulich ist das Beibehalten der 13 Megapixel-Kamera sowie des 3.000 mAh-Akkus, der bei der reduzierten Auflösung gut und gerne sehr angenehme Laufzeiten ermöglichen könnte. Der Stylus, dem der Namenszusatz des Smartphones zuzuschreiben ist, stellt das LG G3 Stylus in die selbe Ecke wie das Samsung Galaxy Note 4. Mit dem kann es hinsichtlich der technischen Daten aber in fast keinster Weise konkurrieren. Der Stylus von LG, der zwar nach Metall aussieht, allerdings aus Plastik besteht, wird rechts oben ins Smartphone geschoben. Er ist nicht so weit entwickelt wie Samsungs Eingabestift mit seinem eigenen Menü und den darauf zugeschnittenen Optionen, kann dafür aber wohl auf jedem kapazitiven Touchdisplay eingesetzt werden.

Ein Preis ist zwar ebenso wie der deutsche Erscheinungstermin immer noch nicht bekannt, anfassen kann man es in Berlin aber trotzdem schon. Und das hat Matthias auf der IFA getan. Bitte entschuldigt dabei die vielen störenden Hintergrundgeräusche.

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