Weltraumstation schickt eigenmächtig CubeSats in die Umlaufbahn

CubeSat

Auf der ISS gibt es eine Kanone, über die CubeSat-Satelliten in den Orbit befördert werden können. Für gewöhnlich werden diese Starts durch einen Menschen an Bord oder auf der Erde ausgelöst. Diese Woche hat die Raumstation allerdings eigenständig zwei CubeSats ins All geschossen.

Am Donnerstag packte ISS-Crewmitglied Steve Swanson gerade Blutproben in ein Kühlfach, als ihm auffiel, dass die Luken des CubeSat-Starters offen sind. Swanson alarmierte die Missionsleitung in Houston, die den unbeabsichtigten Start zweier Satelliten bestätigte.

Es ist nicht das erste mal, das ein solch unbeabsichtigter Satellitenstart passierte: Einem NASA-Bericht zufolge wurden zwei weitere CubeSats bereits am 23. August ungeplant losgeschickt. Von den zwölf CubeSats im Orbit wurde damit ein Drittel ungeduldig und startete selbstständig.

Irgendwann sollen 100 der kleinen Satelliten der Firma Planet Labs um die Erde kreisen und detaillierte Echtzeitbilder der Erde liefern. Die erste Ladung (Flock 1) mit 32 CubeSats wurde im Juli zur ISS geliefert und sollte eigentlich Schritt für Schritt in die Umlaufbahn befördert werden – jetzt wird überlegt, alle verfrüht loszuschicken.

Bild: NASA

Tags :Quellen:Discovery NewsVia:gizmodo.com

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