MMO für Konsolen: Destiny legt einen guten Start hin

Destiny-Artwork

Bungies Shooter-MMO Destiny hat am ersten Tag bereits 500 Millionen US-Dollar umgesetzt. Im Spiel tretet ihr als Auserwählte an, um die letzten Reste der menschlichen Zivilisation zu retten.

Das Einspielergebnis wird wohl mehr als sonst in der Führungsetage von Activision Blizzard für Aufatmen sorgen. Denn mit den 500 Millionen sind gerade einmal die Entwicklungskosten für Destiny eingespielt worden, was den Konsolenshooter zum aktuell teuersten Computerspiel der Welt macht. Sogar der zweieinhalbstündige Avatar wurde mit ca. 450 Millionen Dollar nicht so aufwändig produziert.

Destiny erzählt die Geschichte einer Menschheit, die nach einer Katastrophe ihre Kolonien im Sonnensystem verloren hat, und unter dem Schutz des „Reisenden“ auf der Erde weilt. Diese Entität manifestiert sich als riesige Kugel und verleiht einigen Auserwählten mysteriöse Kräfte. Die sogenannten „Wächter“ sollen nun das mittlerweile von Außerirdischen überrannte Sonnensystem wieder für die Menschheit zurückerobern.

Allerdings glänzt die spielerische Seite der Medaille nicht so hell wie erwartet. Schon in der Beta war das Feedback der Spieler eher mau, und die ersten Tests zum Spiel  fielen irgendwo in den Bereich zwischen „okay“ und „enttäuschend“. Bungie bemühte sich, diese Ergebnisse mit dem Hinweis zu relativieren, dass man erstmal eine Weile spielen müsse und sich im Endgame mehr Spielspaß einstellen werde. Doch ist das ein merkwürdiges Argument für ein Spiel, was bei einem derart großen Budget den Kunden eigentlich vom ersten Moment an fesseln müsste.

Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann bereits zugreifen: Destiny ist seit Dienstag für XBOX 360, XBOX One, Playstation 3 und PS 4 erhältlich. Ob es eine PC-Version geben wird, ist noch nicht offiziell bestätigt.


[Destiny Live Action Trailer – Become Legend]

(Bild: Activision-Blizzard)

Tags :Quellen:Activision

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