Ford präsentiert den neuen Focus mit Sprachsteuerung

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Automobilhersteller Ford will mit dem Focus nach 2012 und 2013 wieder das meistgekaufte Auto der Welt in seinen Reihen haben. Verbesserte Motorisierung und überarbeitetes, doch Ford-getreues Design sollten dabei nicht das Ende der Fahnenstange markieren. Mit Sync 2.0 entwickelte man sein Konnektivitätssystem weiter - auf Touchscreen und Spracheingabe. Wir haben´s versucht.

Der Ein oder Andere hat vor einiger Zeit vielleicht an einer großen Umfrage von Ford teilgenommen. Das Unternehmen wollte herausfinden, welche Ansprüche wir an Autos haben und wie sich diese von Generation zu Generation unterscheiden. Das Ergebnis: Deutliche Unterschiede. War das Auto bei der „traditionellen Mitte“, also etwa Personen um das magische Alter von 50 Jahren, noch Ausdruck des eigenen Status, sieht die „moderne Mitte“, etwa 20 bis 35-jährige, das Auto als Ausdruck der Persönlichkeit. Legte man einst Wert auf eine deutsche Marke, so entscheidet jetzt eher die Coolness der Marke. Die Anzahl der Zylinder wich der verbauten, cleveren Technik und aus dem Interesse für PS und Hubraum wurde bei der jüngeren Generation eher das Interesse für den Verbrauch. Mitsamt diesen Erkenntnissen wollte Ford einen Focus entwickeln, der irgendwie allen gefällt. Eine schwierige Aufgabe, die wir in ausgiebigen Testfahrten durch die trockene, von Olivenbäumen geprägte Hügellandschaft im spanischen Andalusien auf ihre Ergebnisse kontrollierten.

Besonderes Augenmerk legte man bei Ford natürlich auf die Weiterentwicklung des Konnektivitätssystems Sync, das sich nun auf einem Acht-Zoll-Touchscreen zu erkennen gibt. Bei Touch-Bildschirmen im Auto neigen Nutzer leider viel zu leicht dazu abgelenkt zu werden und die gewünschten Bedienelemente aufgrund fehlender Haptik nicht immer zu erreichen, weshalb vor allem die Sprachsteuerung als wichtigstes Feature im System fungiert. Sie soll, wie könnte es auch anders sein, intuitiv funktionieren und, mal abgesehen von speziellen Einstellungen wie der Uhrzeit, das komplette Menü steuern lassen. In Wirklichkeit deckt dessen Einsatzgebiet aber nur die grundlegenden, wichtigen Aufgaben ohne tiefergehende Einstellungen ab, die aber wahrscheinlich weit über 90 Prozent der Eingaben ausmachen.

Um Sync auf das gesprochene Wort  zu sensibilisieren genügt dabei ein Knopf auf den PTT-Button, der auf einer Speiche des Lenkrads sitzt. Die Spracherkennung ließ in unserem Test, sofern man seinen Dialekt ausblenden und das Käsebrot runterschlucken konnte, fast nicht zu wünschen übrig. Die weitere Ausnahme bildeten etwaige Synonyme, die Sync leider gänzlich fremd waren. Nach Angaben eines Entwicklers war das Haushalten mit dem Speicherplatz der Grund für die Einschränkungen. Letztendlich mündete das darin, dass man beispielsweise mit der Spracheingabe „Klimaanlage“ nur auf der Stelle trat. „Klimatisierung“ wäre das Zauberwort gewesen, doch das ist Kritik auf hohem Niveau. Wer sich einen Ford Focus mit Sync kauft, gewöhnt sich auch schnell an die Begrifflichkeiten des Systems.

„Telefon“, „Audio“ oder einfach „Navigation“ bringen den Fahrer dafür immer in die richtige Richtung, wenn auch manchmal über Umwege. Die etwas abgehakte, nach Roboter klingende Frauenstimme, die entgegen des ersten Eindrucks auch tatsächlich von einer lebendigen Frau aus Fleisch und Blut stammt, leitet hilfreich durch die logischen Strukturen. Wer während der Fahrt ein neues Reiseziel benötigt, kann per Spracheingabe die Route ändern. Das Kommando „Ich habe Hunger“ lässt Sync auf den berühmten Michelin-Reiseführer zugreifen und schlägt Restaurants in der Nähe, der Umgebung des Zielortes oder beispielsweise auf der Route vor, die dann in einer Liste Zeile für Zeile angezeigt werden. Wer nun aus den Vorschlägen wählen möchte, sieht sich leider wieder mit einer kurzzeitigen Ablenkung vom Straßenverkehr konfrontiert, da man sich die Restaurants erst besehen muss, um dann per Kommandos wie „Zeile 2“ oder „Andere Angebote“ den Vorgang fortzuführen. Wer einfach einen Ausflug zu einem populären Ort, beispielsweise dem Brandenburger Tor, plant, kann auch einfach mit dessen Bezeichnung die Navigation zum „Point of Interest“ starten. Kleiner Tipp der Redaktion: In der Regel parkt es sich schlecht vor berühmten Sehenswürdigkeiten.

Wirklich angenehm war im Zusammenhang mit Sync das Telefonieren. PTT-Taste drücken, „Telefon“ sagen und nach der Aufforderung mitteilen, wen man anrufen möchte. Auch ein „Ruf Hans an“ kann hier schon genügen. Natürlich muss das eigene Mobilgerät zuvor mit Sync gekoppelt werden – und zwar über Bluetooth. Hat das entsprechende Gerät, dass das Smartphone nach seiner Bluetooth-Suche findet, die gleiche Nummer wie auf dem Touchdisplay angezeigt, bestätigt man dies mit einem Klick auf das Konnektivitätssystem des Ford und kann von nun an auf das Telefonbuch zugreifen, bestimmte Apps wie Spotify verwenden und auch einfach auf die im Telefon vorhandene Musik zugreifen – alles per Sprache. Zurück zum Telefonieren. Hat man den gewünschten Gesprächspartner, zum Beispiel „Hans Wurst“, genannt, findet Sync ihn im Telefonbuch, auch wenn er dort als „Wurst Hans-Jürgen“ eingespeichert ist. Gab man lediglich „Hans“ als Befehl vor, hat jedoch mehrere Hans in seinem Telefonbuch gespeichert, fragt Sync freundlicherweise noch einmal nach, welchen Hans man denn nun anrufen möchte. Der gewünschte Gesprächspartner lässt sich sodann aus einer Liste mit allen Hans´ auswählen. Hans, äh, ganz einfach also. Weniger einfach war es allerdings einen getätigten Anruf wieder aufzulegen. Da das Mikrofon auf das Telefonat fokussiert war, wurden Befehle für Sync nicht mehr entgegengenommen. „Auflegen“ brachte uns leider nicht weiter. In den anderen Menüs und Vorgängen hilft dafür der schlichte Befehl „Abbrechen“ oder gelegentlich ein „Zurück“, um zumindest bei Sync auf die Bremse zu treten.

Musik lässt sich im Übrigen aus dem Speicher einer SD-Karte, eines USB-Sticks oder eines angeschlossenen Smartphones ebenso hören wie von CD oder via Bluetooth von einem Wiedergabegerät. Mittels der Sprachbefehle „Musik“ und dem jeweiligen Wiedergabegerät steuert man durch die Medieninhalte. Per Sprache lässt sich dann auch ein Künstler, Album oder eine Wiedergabeliste wählen beziehungsweise einfach alle Songs des jeweiligen Mediums abspielen. Ähnlich simpel funktioniert auch das Radio, bei dem man zum Beispiel nach Namen oder Frequenz des Senders suchen kann.

Die Klimatisierung ließ sich mit Befehlen wie „Temperatur 22 Grad“ kontrollieren, wobei man in der Regel noch auf Fragen seitens Sync reagieren musste: „Welche Temperatur wollen Sie einstellen?“ – „22 Grad.“ – „Temperatur auf 22 Grad einstellen?“ – „…Ja.“ Wenigstens wurde die Sprache einwandfrei verstanden.

Etwas ernüchternder war hingegen die Kopplung eines Android-Smartphones mit Sync. Während das iPhone prächtig mit dem Bordcomputer harmonierte und laut Herstellerangaben alle Gerätetypen jeglicher Produzenten mit Sync kommunizieren können, klappte beim Android-Smartphone weder die Kopplung über Bluetooth noch der Anschluss an einem der beiden USB-Stecker. Einmal, so ehrlich muss man aber sein, wurde das Android-Gerät am hinteren USB-Stecker, der in der Armlehne ebenso wie der SD-Kartenslot versteckt ist, tatsächlich erkannt. In den meisten Fällen gab es allerdings entweder keine Reaktion oder eine Fehlermeldung aufseiten des Systems.

Sync 2.0 basiert auf einem alten Windows Embedded System, das populäreren Betriebssystemen wie beispielsweise Android vor allem aufgrund der Sicherheit vorgezogen wurde. Denkt man hingegen weiter an die Zukunft, so wird sich Sync, das stark von den aktuellen Möglichkeiten der Mobilgeräte abhängt, sicher noch deutlich ändern werden und müssen. Aktuell fehlte uns beispielsweise eine Textnachrichten-Funktion, die eingegangene SMS und Mitteilungen aus Instant Messengern vorliest und per Spracheingabe auch beantwortet. Laut eines Entwicklers von Sync hat man davon bislang abgesehen, da es den Fahrer zu sehr vom Verkehr ablenken würde. Wir sind diesbezüglich etwas anderer Meinung, nicht zuletzt weil es leider Tatsache ist, dass ein nicht unerheblicher Teil der Smartphone-Nutzer auch während der Fahrt Nachrichten liest und beantwortet. Dann aber mit einem Augenpaar, das sich vom Verkehr abwendet – gefährlich!

Ford Focus SYNC 2.0

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Der Acht-Zoll-Touchscreen. Auf den ersten Blick überladen, mit der Zeit lernt man die Struktur natürlich kennen.

Im Großen und Ganzen sind die Möglichkeiten von Sync 2.0 nichts Neues und von manchen anderen Herstellern ebenfalls ins Fahrzeug integriert. Dass man nach einer kurzen Eingewöhnungsphase aber sehr zufriedenstellende Ergebnisse erzielen konnte, hinterließ einen durchaus positiven Eindruck vom neuen Sync. Ältere Semester, die sich ob der vielen, versteckten Technik vielleicht ein wenig vor den Kopf gestoßen fühlen, sollten aber nicht verzweifeln. Hat man die paar wenigen Einschränkungen erkannt, funktioniert Sync relativ einfach und flüssig, vielleicht sogar besser als bei der Konkurrenz. Ein entscheidendes Kaufkriterium für den neuen Ford Focus wird es unserer Meinung nach aber nicht sein. In Zukunft, so glaubt und hofft man bei den Entwicklern, werden Konnektivitätssysteme in Fahrzeugen Telefonie- oder andere sprachgesteuerte Funktionen fürs Mobilgerät ohnehin nicht mehr benötigen, da die Smartphones selbst die Leistung, Technik sowie Spracherkennungssoftware dafür integriert haben – manche könnten es theoretisch schon jetzt. Das würde den Entwicklungsprozess nicht nur drastisch vereinfachen, sondern auch Redundanzen zwischen Mobilgerät und Bordsystem verringern. Übrigens: Sync 2.0 wird auch im neuen Mondeo und dem neuen Ford Mustang, der im kommenden Jahr seinen Europastart feiern soll, integriert sein.

Verbesserte Motoren und beständiger Einstiegspreis

Das in Köln konzipierte Auto wird in vier verschiedenen Modellen auf den Markt kommen, die sich bezüglich Antriebstechnik und Ausstattung unterscheiden. Beginnend beim reduzierten Ambiente-Modell für mindestens 16.450 Euro und dem Trend-Modell ab 18.360 Euro, folgen die Varianten Business (ab 20.960 Euro) und Titanium (ab 22.060 Euro), in denen Sync 2 serienmäßig verbaut ist. Wer sich den größten Hubraum und die beste Serienausstattung ohne außergewöhnliche Zusätze wünscht, muss 29.360 Euro für einen Titanium mit 2-Liter-TDCi und 150 PS bezahlen. Auf unseren Bildern sieht man übrigens ausschließlich Fahrzeuge aus der Titanium-Reihe.

Angefangen beim 1-Liter-EcoBoost, einem sparsamen Benziner, der zum dritten Mal in Folge als „Engine of the year“ ausgezeichnet wurde und weiteren 1,5-Liter-Varianten des EcoBoost die alle zusammen zwischen 100 und 182 PS auf die Reifen bringen, gibt es außerdem einen 1,6-Liter-Ti-VCT, ebenfalls mit Benzin versorgt. Der Fünftürer kommt auf eine Leistung von 85 PS.

Entgegen der genannten Variationen verfügen sämtliche Diesel-Modelle ein Sechs-Gang-Schaltgetriebe und einen Hubraum zwischen 1,5 und zwei Liter. Die PS-Werte liegen innerhalb eines Intervalls von 95 und 150 PS. Besonderen Stolz verspürt Ford auch bei der Einhaltung der Euro-6-Abgasnorm, die von allen Motoren erreicht wird, obwohl sie erst in einem knappen Jahr, also für Modelle ab September 2015, herstellerübergreifend Pflicht wird.

Die Schadstoffentwicklung wurde laut Ford weiter eingedämmt, unter anderem dank diverser Abgasreinigungs-Technologien wie einer Stickoxid-Falle. Die kombinierten CO2-Emissionen aller Ford Focus-Motoren liegen zwischen 88 und 169 Gramm pro Kilometer, die CO2-Effizienzklasse damit zwischen A+ und D. Diese Werte korrelieren mit den Spriteinsparungen, die bis zu 19 Prozent betragen. Am Ende ergeben sich damit kombinierte 3,4 bis 6,0 Liter pro 100 Kilometer. Innerorts beträgt der Kraftstoffverbrauch in der Regel zwischen 3,9 und 8,4 Liter. Außerorts setzte Ford das Intervall auf 3,1 bis 5,0 Liter. Während unserer Testfahrt über hügeliges Gelände erreichten wir 8,7 Liter pro 100 Kilometer bei häufigem Beschleunigen, zahlreichen Bergfahrten und insgesamt hochtourigem Betrieb. Nach einer kurzen Autobahnfahrt senkte sich der Wert auch gleich wieder auf 7 Liter pro 100 Kilometer.

Eine um bis zu 20 Prozent verbindungssteifere Frontpartie, angepasste Dämpfer und Fahrwerkselemente sowie neue Abstimmung der Lenkung sollen außerdem die Fahrdynamik noch einmal verbessert haben. Hier ist man vor allem bezüglich Agilität und Präzision vor der Konkurrenz, hält sich bei der Stabilität des Lenkens laut einer eigenen Grafik in etwa die Waage mit anderen Herstellern und den technischen Möglichkeiten, hinkt beim Komfort aber etwas hinterher. Fühlte sich die Lenkung in unserer Testfahrt anfangs noch ein klein wenig schwammig an, so waren wir nach einigen Kilometern und spätestens beim Probieren des 1-Liter-Benziners voll davon überzeugt.

Unser Eindruck wurde laut Ford auch vom Kollektiv geteilt. So seien Ford zufolge 55 Prozent der abgesetzten Focus-Modelle diejenigen, mit den 1-Liter- sowie 1,5-Liter-EcoBoost-Benzinmotoren. Auch wir fuhren mit dem 1-Liter-EcoBoost subjektiv angenehmer und „flüssiger“ als mit dem 2-Liter-Diesel, der im Übrigen mit 1.446 Kilogramm Leergewicht selbstverständlich etwas schwerer ist, als der kleinste Benziner mit 1.290 Kilogramm.

Eine stille Katze, die beginnt zu denken

Und diese Intelligenz kommt nicht nur von Sync 2.0. Eine Vielzahl an Sensoren macht den Focus, wie man es mittlerweile von neuen Fahrzeugen gewohnt ist, hellhörig für seine Umgebung. So erkennt das Auto, ob sich andere Verkehrsteilnehmer im toten Winkel befinden, kontrolliert per Sensoren den Reifendruck, integriert in eine detaillierte Rückfahrkamera eine Fahrzeugspuranzeige für die kommenden Meter oder erkennt dank einer Frontkamera die aktuellen Verkehrsschilder, um im Cockpit auf die entsprechenden Geschwindigkeitsbegrenzungen hinzuweisen. Das MyKey-Schlüsselsystem erlaubt außerdem die Programmierung von personenabhängigen Fahrzeugmodifikationen, sodass beispielsweise Eltern ihrem Sohn als Fahranfänger ein Tempolimit setzen – hierüber lässt sich aber wirklich streiten.

Darüber hinaus helfen Tempomat, Abstandshalter, Fahrspurassistent, Müdigkeitswarner, intelligente Scheinwerfer oder Ein- und Ausparkhilfen wie der Cross-Traffic Alert, der mittels Radarsensoren im Umfeld von 40 Metern auf herannahende Fahrzeuge reagiert und in einem dreistufigen Warnsystem darauf hinweist, bei alltäglichen Verkehrssituationen. Mit der erweiterten Fahrdynamik-Regelung ETS präsentierte man dann noch eine echte Weltneuheit. Das Enhanced Transitional Stability gleicht Fahrdaten wie die aktuelle Geschwindigkeit und dem Lenkimpuls des Fahrers ab, um Haftungs- und Traktionsverluste schon im Vorfeld zu prognostizieren und das ESP (Elektronisches Sicherheits- und Stabilitätsprogramm) zu aktivieren, bevor der Bedarfsfall überhaupt eingetreten ist. Das Resultat soll eine ruhigere und sicherere Fahrt gerade in schwierigen Situationen wie bei voller Beladung oder auf rutschiger Fahrbahn sein. Na gut, das konnten wir (zum Glück) nicht erproben.

Der schlichte, dem Erfahrungsschatz entsprechende Innenraum wurde mit kleinen Erweiterungen wie verschiebbarer Getränkehalter praktischer und dank zahlreicher Isolierungen rund um die Fahrerkabine noch etwas stärker vom Motorengeräusch abgeschirmt. Das zuletzt meistverkaufte Auto Chinas besticht außerdem mit seinem weiterentwickelten Design. Die Frontpartie mit dem trapezförmigen, großflächigen Kühlergrill ist wirklich ein Hingucker.

Während man bei der Variante mit dem kleinsten Motor, dem 1-Liter-EcoBoost, auch als großer Mensch Beinfreiheit auf der Beifahrerseite genießen konnte, musste man sich im 2-Liter-Modell leider in den Sitz pferchen und die Beine durchweg unangenehm anwinkeln. Auf der Rückbank war dann höchstens noch Platz für Kinder, schlanke, kleine Kinder. Auch wenn man sich über das Beibehalten des Gewichts im Vergleich zum Vorgängermodell freute, etwas mehr Platz auf der Rückbank und teilweise auch auf der Beifahrerseite hätte es für einen Wagen in der C-Segment-Klasse dann doch sein dürfen.

Seit Anfang August ist der Focus als Kombi oder kleiner erhältlich. Der Einstiegspreis von 16.450 Euro ist, wie bereits erwähnt, im Vergleich zum Vorgänger konstant geblieben. Wer das Maximum an Ausstattung und Motorisierung wünscht darf aber in etwa das Doppelte auf den Tisch blättern.

Als Vehikel ist der Focus letzten Endes ein zeitgemäßer, schöner Schlitten. Als funktionierende Entertainment-Zentrale hingegen mit Abstrichen zufriedenstellend, kurzum, bezüglich der Möglichkeiten mit Luft nach oben. Das Fahren macht mit dem neuen Ford Focus auf jeden Fall Spaß. Praktische Fahrerassistenzsysteme erleichtern, nach eingeprägter Bedienung, den Straßenalltag und das weiterentwickelte Design verleiht dem Focus ein neues, vor Kraft strotzendes und gleichwohl um Zurückhaltung bemühtes Gesicht. Die Vergangenheit, also die älteren Modelle, hat man dabei nicht aus den Augen verloren.

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  1. Ich habe in meinem Ford Kuga Sync 1.0. Dort funktioniert die Bluetooth- und USB-Verbindung mit meinem LG G3 und auch mit dem Samsung S3.

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