Das Next Generation Identification-System des FBI ist einsatzbereit

Next Generation Identification

Nach sechs Jahren und mehr als 1.5 Milliarden Euro Entwicklungskosten hat das FBI die Fertigstellung seines neuen Softwaresystems zur Gesichtserkennung bekanntgegeben. Künftig sollen täglich mehrere Millionen Gesichtsaufnahmen in das System eingespeist werden.

Das Next Generation Identification (NGI) Programm achtet dabei aber auf mehr als nur die groben Gesichtszüge. Dank einer Interstate Photo System (IPS) getauften Datenbank können auch Tattoos, Narben oder sogar die Iris einer Person für die Identitätsbestimmung genutzt werden. Das FBI plant bis zum nächsten Jahr mit einer Sammlung von 52 Millionen Gesichtern. Neben Polizeifotos sollen auch beispielsweise Bilder (oder Fingerabdrücke) aus Bewerbungsunterlagen gesammelt werden.

Das System ist – besonders in Anbetracht der Auflösung vieler Sicherheitskameras – noch nicht perfekt, bereits vergangenen Monat wurde mittels Gesichtserkennung aber bereits ein 14 Jahre Flüchtiger bei seiner versuchten Einreise nach Nepal entdeckt. Der Pressemeldung des FBI zufolge soll NGI stetig verbessert werden:

Phase eins des NGI Systems startete im Februar 2011 mit der Einführung einer automatisierten Fingerabdrucksuche, mobiler Geräte zur Fingerabdruckerkennung und einer elektronischen Bildspeicherung. Gleichzeitig wurde der Austausch von Fingerabdrücken zwischen mehr als 18.000 Strafverfolgungsbehörden automatisiert, beschleunigt und für 24 Stunden am Tag möglich gemacht.

Bild: Franck Boston / Shutterstock

Tags :Quellen:FBIVia:gizmodo.com
  1. Haben wir es nicht langsam satt, wie potentielle Kriminelle behandelt zu werden? Und wo kommt diese Einstellung der von uns bezahlten Verwaltungen eigentlich her?

  2. Erst sind es nur ein paar Kameras aber wem man bedenkt das die fast auf jedes Gerät mit Kamera zugreifen können weltweit ist das schon beängstigend…. Jedes Land Spioniert aber nicht alle Menschen sind kriminell…. Aber wenn das so weiter geht werden wir das :)

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