DHL Paketkopter fliegt im Linienbetrieb zur Insel Juist

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Der Paketdienst DHL macht Ernst und schickt bald eine Drohne mit Medikamenten an Bord zur Nordsee-Insel Juist, um den dortigen Apotheker zu versorgen. Der Linienbetrieb dient aber auch Forschungszwecken.

In Kürze will DHL auf die Nordseeinsel Juist fliegen: Mit der Drohne Packetcopter, die vom Festland aus starten wird. Sie soll den Transport von Medikamenten oder anderen dringend benötigten Gütern zu bestimmten Uhrzeiten im Linienbetrieb sicherstellen. Das unbemannte Luftfahrzeug wird ohne direkten Sichtkontakt eines Piloten in einem echten Anwendungsfall betrieben.

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat ein exklusives Flugbeschränkungsgebiet eingerichtet. Neben der Inselgemeinde Juist und der Stadt Norden hat auch die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer den Einsatz des Quadcopters genehmigt.

Bis zur Insel Juist legt die Drohne rund 12 km zurück. Bei Fehlfunktionen oder Notsituationen kann manuell eingegriffen werden.
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Auf einer Flughöhe von ca. 50 Metern legt der Copter je nach Wind bis zu 18 Meter pro Sekunde zurück. Die Starts vom Festland finden auf dem Hafengelände in Norddeich statt.

Vom Landeplatz auf der Insel wird die Ware ganz normal durch DHL Zusteller abgeholt und an den adressierten Empfänger geliefert.

Die Drohne wurde von der Firma Microdrones entwickelt.

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