Plantronics BackBeat Pro – Lauffreudige Wireless-Kopfhörer im Hands On [Video]

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Für 280 Euro vertreibt Plantronics mit den BackBeat Pro ein hübsches, leistungsfähiges Überkopf-Headset, das sich auf Augenhöhe mit Konkurrenten wie den Studio Wireless von Beats befindet. Die drahtlosen Kopfhörer haben praktische Bedienelemente am Gehäuse und einen kräftigen Akku innerhalb, der bis zu 24 Stunden Musikwiedergabe ermöglichen soll. Der Sound kommt dabei nicht zu kurz.

Plantronics BackBeat PRO

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Klinken- und MicroUSB-Anschluss. Die Folie lässt sich natürlich noch abziehen.
 

Die Plantronics BackBeat Pro können über NFC oder Bluetooth mit Smartphones gekoppelt werden. Bluetooth 4.0 überträgt die Töne dann in einem Radius von zehn Meter und wessen Smartphone oder Tablet die Advanced Bluetooth Technology unterstützt, der kann sich mit den BackBeat Pro am Kopf bis zu 100 Meter von der Wiedergabequelle entfernen – nice. Mit Betriebssystemen wie Windows Phone oder dem Blackberry OS kuckt man hier aber leider wieder einmal in die Röhre. Die BackBeat Pro sind nur zu iOS- und Android-Mobilgeräten kompatibel. Die bekommen dafür das ganze Paket:

Angenehmer, kräftiger Sound von den Bässen bis hin zu den Höhen dank der dynamischen Treiber mit 40 Millimeter Durchmesser – zumindest die ersten Minuten ließen bezüglich des Klangs keine Wünsche übrig. Dazu kommt die famos lange Akkulaufzeit von 24 Stunden bei kontinuierlichem Streaming. Zum Laden über MicroUSB braucht der 2,4-Wattstunden-Akku dann etwa drei Stunden. Á propos MicroUSB, wer sowieso gerade sitzt, kann sein Smartphone oder Tablet auch dank des mitgelieferten Klinkenkabels anschließen. Wie auch das USB-Kabel ist es mit violetter Isolierung versehen und passt sich farblich dem Futter des Kopfhörers an.

Das Design des BackBeat Pro gefiel uns, wie du auch dem Hands-On-Video entnehmen kannst, recht gut. Für manch einen mag das Exterieur klobig und aufgrund der Drehräder zu technisch wirken, letztlich fühlen sich die Komponenten des BackBeat Pro aber nicht nur hochwertig und angenehm an, sondern wissen in unseren Augen auch zu gefallen. Das durchdachte Konzept setzte sich zu guter Letzt auch in der mitgelieferten, ausgesprochen weichen Nylontasche fort, deren Inneres ebenfalls Violett gehalten ist.

Die 340 Gramm schweren Kopfhörer besitzen, wie eben erwähnt, Drehräder an den Außenseiten der Ohrmuscheln. Sie dienen der Lautstärkeregelung und dem Wechseln der Musiktitel. Durch Drücken auf die Außenseiten lässt sich die Wiedergabe pausieren oder ein Anruf annehmen. Um die BackBeat Pro als Headset oder zum Telefonieren zu verwenden, ist auch ein Mikrofon integriert. Es tritt zudem im Rahmen der OpenMic-Funktion in Erscheinung, bei der die Umgebungsgeräusche verstärkt und von den binauralen Kopfhörern wiedergegeben werden. So kann sich der Träger mit einer Person unterhalten, ohne die BackBeat Pro abnehmen zu müssen. Tut er dies jedoch, pausiert die Wiedergabe aufgrund einer Sensorik im Ohrkissen automatisch – wie auch beim Parrot Zik, den wir bereits getestet haben.

Konträr zur OpenMic-Funktion besitzen die Stereo-Kopfhörer auch eine aktive Geräuschunterdrückung. Mithilfe der Multipoint-Funktion sollen die BackBeat Pro außerdem von zwei Bluetooth-Geräten gleichzeitig bedienbar sein. Wer die Kopfhörer zum ersten Mal aufsetzt, wird sich im Übrigen kurz erschrecken. Eine Frauenstimme teilt in einer der 14 wählbaren Sprachen den Akkuladezustand oder die fehlende beziehungsweise erfolgreiche Kopplung mit einem Mobilgerät mit. Ob all das wirklich so geschmeidig funktioniert, wird demnächst ein ausführlicher Test klären.

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  1. Wie sieht es denn aus, wenn man mit den Kopfhörer laut Musik hört? Hören dann alle anderen automatisch mit oder sind das geschlossene Kopfhörer?

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