Bericht: Chinesische Tech-Hersteller beuten Praktikanten aus

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Du denkst, du hast ein schlechtes Los gezogen als Praktikant in einer deutschen Firma, mit nichts zu tun als Kaffee kochen und Kopierer bedienen? Deinen Kollegen in China geht es noch schlechter - viele von ihnen arbeiten bei Tech-Herstellern in der Produktion, und das für lau.

Chinesische Hersteller von Smartphones oder Computern stehen schon lange in der Kritik wegen ihrer schlechten Arbeitsbedingungen. Ein neuer Report des Wall Street Journal zeigt jetzt: viele dieser Unternehmen setzen auch auf die kostenlose Arbeitskraft von Praktikanten. In ein paar besonders krassen Fällen, wie etwa bei Pegatron, der für Asus und Toshiba fertigt, sind 30 Prozent der Arbeiter Praktikanten.

Anders als bei bisherigen Fällen, streiten die betroffenen Unternehmen die Anschuldigungen nicht ab, im Gegenteil. E.K. Liao, Chef von Pegatron aus Chongqing, verteidigte das Praktikantenprogramm als ‘Bildung’ und behauptete, die ganze Stadt würde davon profitieren. Egal, wie man zu dieser Aussage steht – noch immer wird bei chinesischen Tech-Herstellern nicht so sauber gearbeitet, wie westliche Unternehmen das gerne darstellen.

Tags :Quellen:Wall Street JournalVia:gizmodo.com
  1. Nicht nur in China, auch in Deutschland und insbesondere in meiner Abteilung werden Praktikanten ausgebeutet. Sie müssen die Kaffeemaschine reinigen, Toner wechseln und Papier nachfüllen. Des weiteren müssen sie einmal wöchentlich zum Türken um die Ecke und für die gesamte Abteilung Kebap holen – davon bekommt der Praktikant allerdings auch einen ab.

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