Keine Roboter in deutschen Amazon-Lagern

Amazon

Die Beschäftigten in deutschen Logistikstandorten von Amazon können vorerst aufatmen: Der amerikanische Online-Händler Amazon wird in Deutschland seine Logistik-Roboter vorerst nicht einsetzen.

„Diese kommen sicher irgendwann auch hier zum Einsatz, aber im Moment gibt es keine Pläne“, sagte Jochen Dittrich, der die Amazon-Logistik in Europa verantwortet, dem Nachrichtenmagazin Focus. „Das ist zurzeit ein reines US-Thema“, betonte er.

Der Online-Händler hatte 2012 den Roboterhersteller Kiva Systems für 775 Millionen Dollar gekauft. Dessen Elektrohelfer heben Produktregale hoch und fahren sie zu einer Packstation. Erst dort nehmen Packer die Produkte entgegen und verstauen sie in Päckchen. Amazon-Gründer Jeff Bezos hatte angekündigt, dass bis Jahresende in den USA 10.000 dieser Roboter in den Amazon-Logistikzentren im Einsatz sein sollen.

Wie Focus berichtet, könnten die Maschinen nach Schätzungen 25. 000 Arbeitsplätze ersetzen. Da die Amazon-Mitarbeiter in den acht deutschen Logistikzentren vergleichsweise häufig streiken, läge der Einsatz der Roboter hierzulande nahe.

Allerdings sollen die fahrenden Untersätze noch nicht so gut funktionieren, wie Amazon es gerne hätte, heißt es in der Robotik-Branche. Nun soll Bill Vass, ein Veteran der Branche und bis Mai noch Chef der kalifornischen Roboterfirma Liquid Robotics, die Pläne von Bezos vorantreiben.

Bild: shutterstock

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  1. Aus Arbeitgeber Sicht ist das perfekt, weniger Lohn zu zahlen für gleiche bzw. schnellerer Arbeiter (Roboter) keine Kranken-Ausfälle oder Unfall Risiken. Wenn ich Amazon währe würde ich unsere Deutschen Streik fröhlichen Arbeitnehmer raus werfen und die Roboter Arbeiten lassen.
    Klar ist es blöd und unfair aber der Fortschritt kommt und damit auch eine schwindende Anzahl an Deppal Jobs.

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