Gizmodo räumt mit Akku-Mythen auf! [Galerie]

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Die größten Irrtümer, die besten Tipps, die stärksten Geräte. Am Akku eines Smartphones scheiden sich oftmals die Geister. Fest verbaut oder wechselbar? Ganz entladen oder ständig an die Steckdose? Wir klären auf.

Das Smartphone und der Akku

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Die Formeln hinter der Materie
Wie eben schon erwähnt: P=W/t also Leistung ist Arbeit pro Zeit und P=U*I also auch Spannung mal Stromstärke. Somit kann man über Kennzahlen wie Spannung und Stromstärke eines Akkus dessen Leistung ausrechnen. Benutzt man nun die im Bild zu sehenden Formeln und kennt außerdem die Laufzeit in Stunden, lässt sich die Energie in Joule errechnen, die der Akku liefern kann.

Beim alten iPhone 5S mit einer Akkukapazität von 1.570 mAh und 3,8 Volt steckten 21.400 Joule in dem Energieriegel. Und diese Zahlen hängen neben der Verbesserung der Akkutechnik auch schlicht von der Größe des Akkus ab. Nicht aufladbare Lithium-Ionen-Batterien kommen aktuell auf eine Energiedichte von 4,32 Megajoule pro Liter. Die Energiedichte berechnet sich dabei aus u = E / V

Ein kleiner Vergleich mit Wikipedia-Daten: Benzin - 32,4 MJ/L Lithium-Ionen-Akku - 0,9 - 2,63 MJ/L Sandwich - 10,13 MJ/kg Antimaterie - 9.266 x 10104 MJ/L In der nahen Zukunft möchte man bei Li-Io-Akkus 5 MJ/L erreichen. Wenn dann kein anderer Energieträger verwendet wird, müssen die Mobilgeräte - und der Trend macht es ja schon vor - schlichtweg größer werden, um trotz der größeren Displays auch längere Laufzeiten zu ermöglichen. Bild: Wired

Es ist eine der größten Herausforderungen für Technik-Unternehmen: Das Speichern von Energie. Autos, Kraftwerke und Milliarden mobiler Geräte, sie alle hängen am Tropf der ernüchternden Akku-Leistung, einer der größten Innovations- und Fortschrittsbremsen.

Solange es hier keine Lösung gibt – und die wird entsprechenden Patentanmeldungen aus der Vergangenheit vor allem von asiatischen Entwicklern abhängen – müssen wir uns, sofern wir nicht schlicht auf alles Elektronische verzichten, damit abfinden und zurechtfinden.

 

Tags :Quellen:Bild: Shutterstock

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