Facebook verspricht mehr Transparenz bei sozialen Experimenten

Facebook, via Gizmodo.com

Erinnert ihr euch daran als im Sommer diesen Jahres das ganze Internet raunte, als Informationen über Facebooks soziale Experimente hinter dem Rücken seiner Nutzer bekannt wurde? Nun hat das soziale Netzwerk angekündigt, sein Vorgehen bei diesen Studien künftig zu ändern.

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Bei Regen steigt die Anzahl von Facebook-Posts mit negativer Stimmung um 1,16 Prozent. Bild: Shutterstock

Wie CTO Mike Schroepfer in einem Blogeintrag verkündete, wird es von nun an strengere Richtlinien in Bezug auf Facebooks soziale Experimente geben. Wenn sich eine Studie mit bestimmten demographischen oder höchst persönlichen Informationen, wie etwa Gefühlen oder Stimmungen, befasst – wie es im Sommer bei Mark Zuckerbergs Facebook der Fall war, muss sie künftig einen umfangreichen Kontrollprozess durchlaufen lassen. Dieser sieht die Überprüfung durch technische, wissenschafliche, rechtliche und politische Expertisen vor, um sicherzustellen, dass einem Start des Projekts nichts im Wege steht.

Am interessantesten sollte dabei vermutlich für die Mitglieder von Facebook sein, dass das soziale Netzwerk ein Portal eröffnen möchte, in dem bis zu einem gewissen Detailgrad einsehbar sein wird, an welchen Projekten Zuckerberg und Co. aktuell arbeiten. Scheinbar ist Facebook wenig erpicht darauf, erneut solche Wellen der Entrüstung zu schlagen.

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  1. ‚mehr‘ transparenz also. Na dann braucht ja Facebook nur einen Teil ihrer Experimente enthüllen und die brauchen ja auch nicht echt sein. Leeres versprechen.

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