Code4Armour: Das Armband, das Leben retten soll

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Wearables, die Gesundheitsdaten messen, analysieren und auswerten, gibt es mittlerweile viele. Doch wenn es wirklich darauf ankommt, wenn jede Minute zählt – etwa bei einem Unfall, einer allergischen Reaktion oder einer Vergiftung – können sie wenig ausrichten. Ein Erfinder hat sich vorgenommen, das zu ändern. Wir sind skeptisch.

Das Armband Code4Armour speichert genau die Daten, die in einem Ernstfall entscheidend sind und stellt sie den Helfern sofort zur Verfügung, sodass eine passende und schnelle Hilfe gewährleistet ist. Das Armband aus Silikon kommt dabei ohne Batterie aus, da für den vollen Funktionsumfang ein Smartphone mit der passenden App und einem NFC-Modul benötigt wird.
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Möchte der Sanitäter auf die Informationen des Patienten zugreifen, hält er sein Smartphone über das Band und kann mit der App alle wichtigen Informationen abrufen oder ansagen lassen, sodass er beide Hände für die Erstversorgung benutzen kann. Es stellt sich aber schon die Frage, ob ein Sanitäter überhaupt auf die Idee kommt sein meist privates Smartphone für so etwa einzusetzen.

Die Erstellung der medizinischen Informationen wird über die Homepage der App ausgeführt, wo auch eingestellt werden kann, welche Informationen allgemein und welche nur medizinischem Personal zugänglich seien soll. Denn das ist das zweite Problem dieses Armbandes: Welcher Arzt oder Sanitäter verlässt sich schon auf die Informationen, die in dem Band gespeichert sind?
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Wir wünschen dem Projekt zwar alles Gute, doch so richtige realitätsgerecht scheint es uns nicht zu sein.

Noch bis zum 9. November besteht die Möglichkeit, das Projekt zu unterstützen – bislang ist etwa die Hälfte des Ziels von 50.000 Kanadischen Dollar erreicht.

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