Android L “Lollipop” ist da

Android 5.0 Lollipop

Google hat die finale Version von Android 5.0 alias Android L alias Lollipop vorgestellt. Wie bei iOS gibt es ein abgeflachtes Design und natürlich auch einige andere Veränderungen. In den nächsten Wochen werden erst einmal Nexus-Modelle mit Updates versorgt.

Google hat mit Android L alias Lollipop die neueste Version seines mobilen Betriebssystems vorgestellt. Eine Entwickler-Version in einem frühen Stadium wurde schon im Sommer präsentiert.
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Wer ein Smartphone und ein Tablet mit Lollipop nutzt, kann zwischen den Geräten wechseln und zum Beispiel Web-Suchen gemeinsam nutzen, die Playliste beim Gerätewechsel mitnehmen oder ein Video oder Foto, das auf dem einen Gerät offen ist, mit dem zweiten Gerät sofort ohne Suchen betrachten können.

Wichtigste Änderung bei Android Lollipop ist aber die neue Oberfläche. Bei Google heißt diese Optik Material Design. Wie bei iOS auch sind die Oberflächen nun nicht mehr dreidimensional herausgearbeitet sondern viel flacher dargestellt. Das wird auf Anhieb nicht jedem gefallen. Übrigens sind auch die Hauptbedienelemente optisch verändert worden. Wer nach dem Home-Knopf in Form eines Hauses sucht, muss sich umstellen. Daraus ist ein kreisförmiges Icon geworden. Veränderungen gabs es auch bei Zurück- und Taskknopf. Auch beim Starten von Anwendungen oder beim Annehmen von Anrufen wurden die Animationen auf dem Bildschirm verändert. Daran wird man sich jedoch schnell gewöhnen.

Eine weitere wichtige Änderung dreht sich um den Energiehaushalt. Der entsprechende Modus ermöglicht es, die Gerätefunktionen herunterzutakten, um Akku zu sparen. Das muss man nicht selbst durchführen. Vielmehr wird der Stromsparmodus aktiviert, wenn der Akku langsam zur Neige geht.

Eine durchaus sinnvolle Idee ist der Multiuser-Modus, der jetzt auf Smartphones aktivierbar ist. Damit können Apps getrennt installiert und Daten voneinander separiert werden. Es gibt sogar einen Gastmodus.

Android L auf dem Nexus 5

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Android L auf dem Nexus 5
[Via ZDNet.de]

Etwas unverständlich ist Googles Entscheidung, mit einer neuen Lockscreen-Funktion Anwender dazu zu verleiten, keine Code-Sperre einzurichten. Denn nur dann werden auf dieser Ansicht Benachrichtigungen angezeigt. Andererseits ist natürlich klar, weshalb Google bei gesperrtem Gerät darauf verzichtet: Schließlich könnten sonst Dritte die Informationen sehen. Es soll jedoch auch möglich sein, die Geheimhaltungstufe einzelner Benachrichtigungen zu modifizieren.

Darüber hinaus hat Google ein Do-not-Disturb-Schild entwickelt. Das verhindert, dass das Smartphone den Besitzer mit Anrufen und Nachrichten nerven kann. Auch ein VIP-Modus ist vorhanden, um wichtige Gesprächspartner dennoch durchzulassen.

Wann Android L nun wirklich erscheint, hängt davon ab, welches Gerät man besitzt. Die neuen Nexus-Geräte werden natürlich sofort damit ausgeliefert. aber auch für das Nexus 5, 7 und 10 soll es “bald” Updates geben. Wir werden euch informieren, wenn es soweit ist.

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  1. Das mit den Benachrichtigungen mit z.b. Muster stimmt nicht ganz meines Wissens nach oder?
    Ich glaube es gibt noch zusätzliche Sicherheitsstufen, so dass z.b. private Nachricht nicht einsehbar sind, aber “unwichtigere” schon.

  2. sowiel vom ach so krassen Verschlusselung das nicht mal Oma ran kommen kann…war wohl nur gerede um nicht weg vom android zu laufen…ich bin aber trotzdem weg…wuste genau das es nur gelaber wahr…ein simple app kann alles von einem haben, sollte dann “oma” nicht haben konnen…lol komm schon…

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