Android TV: Google präsentiert den Nexus Player

google nexus player android tv

Zusammen  mit dem neuen Mobilbetriebssystem Android Lollipop sowie dem Nexus 6 und Nexus 9 führte Google auch weitere neue Hardware ein: Den Nexus Player von Asus. Das Streaming-Device von Google ist das erste Gerät mit Android TV - eine für Fernseher und Settop-Boxen angepasste Version von Googles Betriebssystem.

Android TV selbst wurde bereits vor mehreren Monaten auf der hauseigenen Entwicklermesse Google I/O angekündigt, nun hat man auch die Box dafür der Öffentlichkeit gezeigt. Der Nexus Player soll am 3. November, so wird ohne offizielle Verlautbarung vermutet, in den US-Handel starten und 99 Dollar kosten. Ob man sich in Deutschland schon auf den Konkurrent von Amazon Fire TV und Apple TV freuen darf, ist bislang jedoch ungewiss.

Angetrieben wird die Streaming-Box von einer Intel-Atom-CPU mit vier Kernen und einem Takt von 1,8 GHz. Diese kann wiederum auf 1 GByte RAM zugreifen. Enthalten ist außerdem ein 8 GByte großer Flash-Datenspeicher, ein nach dem aktuellen 802.11ac-Standard funkendes WLAN-Modul sowie ein HDMI-Ausgang für den Anschluss der Box an einen kompatiblen 1080p-Fernseher.

Abgesehen von seiner runden Form weist der Nexus Player optische Ähnlichkeit mit Amazons Fire TV auf und kommt – ebenso wie die Settop-Box des Online-Versandhändlers – mit einer per Sprachsteuerung einsetzbaren Fernbedienung, die via Bluetooth Smart mit dem Nexus Player kommuniziert.

Genau wie Fire TV bietet der Nexus Player zudem Unterstützung für Apps wie Netflix, Vevo oder Youtube. Medieninhalte – etwa Filme – können entweder über solche Anwendungen wiedergegeben oder aber direkt über Google Play heruntergeladen werden.

Analog zum HDMI-Streaming-Stick Chromecast beherrscht auch der Nexus Player die Streaming-Architektur Google Cast. Damit können Inhalte von Drittgeräten wie Chromebooks oder Macs auf den Fernseher gestreamt werden.

Ein weiteres erwähnenswertes Feature ist die geräteübergreifende Synchronisierung von beispielsweise Filmen. Einen solchen kann der Nutzer etwa auf dem Nexus Player starten und später dann auf seinem Android-Tablet zu Ende sehen.

Mittels eines nicht im Lieferumfang enthaltenen Gamepads kann die Settop-Box auch als Android-Spielkonsole genutzt werden. Der Controller soll dabei für rund 40 Dollar separat zu kaufen sein. Zugehörige Spiele – darunter auch sogenannte Casual Games – können ebenso wie die Apps über Googles Marktplatz Play heruntergeladen werden.

Tipp: Wie gut kennst du Google? Teste dein Wissen – mit 15 Fragen bei ITespresso.

Tags :Quellen:Bild: GoogleVia:Mit Material von Rainer Schneider, ZDNet.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising