Qualcomm Halo – Induktives Laden für Elektrofahrzeuge bald in Serie [Videointerview]

qualcomm nindl ecartec

Nun ist es etwa zwei Jahre her, seit dem das induktive Ladesystem für Elektroautos „Halo“ das erste Mal auf der CES 2013 gezeigt wurde. Und schon ist sich Thomas Nindl, Director Business Development bei Qualcomm sicher: „Es ist kein Frage, ‚ob‘ es Qualcomm Halo in Serienfahrzeuge schafft. Es ist nur die Frage ‚wann‘.“

Mittlerweile sollte eigentlich jeder schon einmal von Qualcomm Halo gehört haben. Wir berichteten von der CES 2013, von der EVS27 sowie vom Formel E Testlauf in Donington von der kabellosen Ladetechnik Halo. Über Qualcomm Halo können beliebige damit ausgestattete Elektrofahrzeuge induktiv geladen werden. Jetzt mit bis zu 6,6 kW und einem Wirkungskoeffizienten von 90 Prozent – auch bei hohen Autos wie SUVs. Dafür müssen die Wagen lediglich über eine entsprechende Ladeplatte fahren oder dort parken.

Wir sprachen auf der eCarTec 2014 in München mit Thomas Nindl von Qualcomm. Er ist sich sicher, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die Technik in Serienfahrzeuge verbaut wird. So will er den Terminus „Laden“ aus dem Sprachgebrauch streichen. „Niemand mit einem Elektroauto will sich mit dem Laden beschäftigen. Niemand will bei Regen und Schnee ein schmutziges Kabel durch die Gegend schleifen und damit sein Auto Laden. Im Optimalfall soll die Akkuleiste im Auto immer im grünen Bereich sein.“

Wie Nindl das mit Qualcomm erreichen will, erfährst du im Videointerview. So sollen aktuelle alle sicherheitsrelevanten Hürden genommen worden sein. Das System erkennt nun nicht nur metallische Gegenstände, die sich im Zweifelsfall im Induktionsfeld erhitzen würden, sondern auch lebendige Objekte zuverlässig und schaltet das System ab bis das Objekt wieder verschwunden ist.

Hier das aktuelle Interview von der eCarTec 2014 in München. Nindl demonstriert auch die Objekterkennung an einer Qualcomm Halo Platte.

Noch mehr Hintergrundinformationen bekommst du in unserem Interview mit Nindl von der EVS27.

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  1. Um 85 kHz klingt nach guten Kompromis zwischen:
    77,50 kHz = DCF77 (Funkuhrensignal)
    100 kHz = LORAN-C (Funknavigationssystem)

    Wichtig bei Frequenzwahl,
    dürfte auch der Wirkungsgrad und Richtwirkung der Antennen sein.

      1. JA,
        ENERGIEreich an assoziativen Verknüpfungen und kreativen Verbesserungsideen…
        Im Gegensatz zu vielen passiven Leser, die ähnlich wie passive TV- Gaffer ticken.

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