Telekom will DSL-Anschlüsse nicht vor 2017 kündigen

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Durch die Umstellung auf IP-Telefonie hat die Telekom für einige Verunsicherung gesorgt. Etlichen VDSL-Nutzern mit PSTN/ISDN-Anschluss wurde die Kündigung angedroht, wenn sie nicht zu All-IP wechseln. Das wird DSL-Nutzern mit ISDN- oder Analog-Anschluss ebenfalls drohen, jedoch erst in einigen Jahren.

Bis 2018 will die Deutsche Telekom ihre Anschlüsse vollständig auf All-IP umgestellt haben. Telefonie via Internetleitung ersetzt dann den klassischen Festnetz-Anschluss. Bisher gibt es vor allem Zwangskündigungen bei VDSL-Anschlüssen. Von Kündigungen bei DSL-Kunden sieht die Telekom aber vorerst ab, so Teltarif.de.

„Vor 2017 werden wir – bis auf einige wenige Ausnahmen – nicht zu Kündigungen greifen müssen“, sagte Dr. Ingo Hofacker, Leiter Consumer-Marketing bei der Deutschen Telekom, im Gespräch mit dem Onlinemagazin teltarif.de. Die Anschlüsse wolle das Unternehmen schrittweise umrüsten. Kunden, die vorher Änderungen an ihrem Anschluss vornehmen, biete die Telekom schon seit fast drei Jahren All-IP an.

Eine Pflicht für DSL-Kunden, den Anschluss zu wechseln gebe es aber noch nicht. Über kurz oder lang wird aber jeder Kunde mit einem Telefonanschluss bei der Telekom via Internet telefonieren. Definitiv – und das unterstrich Hofacker noch einmal – müssen alle Anschlüsse umgestellt werden. „Die All-IP-Verweigerer müssen sich demnach spätestens 2017 oder 2018 mit dem Thema auseinandersetzen“, so Neuhetzki gegenüber Teltarif.de.

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