“Inbox”: Google will täglichen Umgang mit E-Mails neu erfinden

Google Inbox, via gmailblog.blogspot.co.at

Erst noch ein Gerücht, schon soll der neue Google-E-Mail-Dienst Inbox in greifbare Nähe rücken. Der neue Service ist bereits seit mehreren Jahren in Entwicklung, soll für Web, iOS und Android erscheinen und den täglichen Umgang mit E-Mail erleichtern.

Die Informationen kommen von Sundar Pichai, Android- und Chrome-Boss, höchstpersönlich. Auf seinem Blog veröffentlichte er das Konzept des Services. Inbox soll thematisch verwandte Mails automatisch als Bundles gliedern, um sie in eigene Arbeitsbereiche einzuteilen. Dabei kann der Nutzer der Software auch beibringen, welche Inhalte zusammengehören, um sein Verhalten für zukünftige Nachrichten zu optimieren.

Insgesamt will Inbox sein Augenmerk auf Effizienz legen und die eigene Mail-Übersicht ähnlich einer To-Do-Liste darstellen. Weniger wichtige Mails lassen sich so zur Seite schieben, um sie später abarbeiten zu können. Außerdem soll das Programm weiterführende Informationen zur jeweiligen E-Mail anreichern, also zum Beispiel die E-Mail, Telefonnummer oder eine Kartenübersicht der Umgebung eines Geschäftes darstellen. Bei Flugbuchungen wird etwa der Link für den Check-In angeboten. Das erinnert etwas an Google Now.

Die Google-Software bemüht sich darüber hinaus, das wichtigste aus der Mail-Flut herauszustellen. So werden Nachrichten von Freunden und Familie ebenso priorisiert wie Hotelbuchungen oder Paketlieferungen. Zur Nutzung von Google Inbox ist eine Einladung notwendig, beispielsweise über Freunde, die den Dienst bereits nutzen. Alternativ lässt sich dies mit einer E-Mail an inbox@google.com erreichen. Der Service basiert auf Gmail, daher ist ein entsprechender Account Voraussetzung. Nebst Webclient gibt es auch Android- und iOS-Apps.

 

Laut Google ist Inbox bereits seit einigen Jahren in Entwicklung. Neben Gmail-Mitarbeitern zeichnet sich auch der ursprüngliche Entwickler des Clients, Sparrow, verantwortlich. Dabei sei Inbox von Beginn an als “Mobile First”-Ansatz konzipiert worden.

Tags :Quellen:Official Gmail BlogVia:DerStandard.at

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising