Pi-Top: Ich baue mir den Laptop, wie er mir gefällt

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Desktop-Rechner haben viele schon selbst zusammen gebaut, aber Laptops? Mit dem Pi-Top, der auf dem Raspberry Pi basiert, ist das ohne weiteres möglich und soll sogar Anfängern nach dem Studium einer umfangreichen Anleitung möglich sein. Und teuer ist das System auch nicht.

Wer sich heutzutage einen neuen Computer zulegen will, steht vor einer schier unendlichen Auswahl: Home-PC, Laptop, Tablet, Macs. Und: Für Office-Anwendungen, für Multimedia-Anwendungen, für Spiele, für Streaming-Dienste, für dies und das und jenes. Selten findet man dabei genau das, was man sucht, sondern muss Abstriche machen.

Mit dem Pi-Top kann man sich nun den eigenen PC ohne Informatik-Grundkenntnisse komplett selbst nach seinen Vorstellungen zusammenbauen. Auf Grundlage des Kult-Computers Raspberry-Pi stellen die Entwickler ein Bau-Kit zusammen, das dem Benutzer auf einfache und nachvollziehbare Weise seinen eigenen Aufbau erläutert. Das Gehäuse ist auch dabei.
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Ist dies geschehen, lassen sich über die geplanten Online-Tutorials weitere Bauanleitungen und weiterführende Lektionen runterladen, mit denen man seinen Notebook erweitern oder sich komplett neuen Aufgaben widmen kann. Das Paket enthält Vorlagen, mit denen sich der Nutzer per 3D-Drucker seinen individuellen Laptop bauen kann.

Mit den von Raspberry demnächst zur Verfügung gestellten HAT-Modulen, kleine Zusatzmodule, welche neue Möglichkeiten für das bestehende System liefern, ist es dann möglich, seinen Laptop an einen LCD-Monitor anzuschließen, einen Roboter oder Heimautomatisierungsprogramme zu steuern. Noch bis zum 13. November haben Interessenten Zeit, die Indiegogo-Kampagne mit ihrem Beitrag zu unterstützen.

Ein Pi-top kostet 285 US-Dollar.

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