Amazon: Fire Phone Flop schadet Unternehmen

Amazon

Mit dem Fire Phone wollte Amazon dem Smartphone richtig einheizen. Apple sollte laut Firmenchef Jeff Bezos "vom Thron" gestoßen werden. Nun zieht der einstige Hoffnungsträger des US-Unternehmens allerdings wie Blei die Aktie nach unten.

Ich weiß noch wie sehr die Blogger-Welt auf das erste Smartphone von Amazon hingefiebert hat. Das Fire Phone sollte mit seinen fünf Kameras die Perspektive bei Smartphones neu definieren. Doch mittlerweile entpuppt sich das Smartphone als Mega-Flop und bringt Amazon ordentlich Verluste ein.

Zuletzt bekam Amazon die Folgen des schlechten Fire Phone Verkaufs bei den eigenen Aktien zu spüren. Ganze 15 Milliarden US-Dollar verlor das Unternehmen nachdem die Aktie um bis zu zehn Prozent einbrach.

Und auch die internen Zahlen machen Amazon zu schaffen. Dank der schlechten Verkaufszahlen des Fire Phones musste der Versandriese 170 Millionen US-Dollar im ablaufenden Quartal abschreiben. Und stolze 89 Millionen US-Dollar bleiben aus, denn so viel ist der aktuelle Restbestand an Fire Phones im Lager wert.

Doch wir kennen Amazon. Unter Jeff Bezos wird immer das große Ganze betrachtet. Und der entstandene Schaden durch das Fire Phone dürfte nicht mehr als Staubkorn im Auge des milliardenschweren Unternehmens sein.

Vielleicht werden bei der Fire-Abteilung ein paar Köpfe rollen, vielleicht aber auch nicht. Am nächsten Smartphone wird aber sicherlich schon gearbeitet und das könnte dann auch die Kunden begeistern.

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  1. Ich würde es mir kaufen, wenn es halt nicht nur für Telekom wäre. Wenn die selbe Politik in den USA genutzt wird wie es in Deutschland der Fall ist, dann wundert mich das nicht.
    gebt das ding frei für alle und es wird sich verkaufen

    1. In den USA ist das ganz normal, das hat rein gar nichts mit den Verkaufszahlen zu tun. Dort kauft sich so gut wie niemand eins ohne Vertrag.

  2. 1.: Möglicherweise täuscht mich meine Erinnerung, aber hat Amazon in seiner bisherigen Geschichte jemals ein Geschäftsjahr mit einem Gewinn abgeschlossen?

    2.: Wenn ich vom Hersteller meines Telefons gegängelt werden möchte, kann ich auch gleich das Prollfon von der Fallobst-Firma kaufen. Oder die Sanitärkeramik-Linie von Winzigweich. Oder irgendwas von den Südkoreanern. Oder …

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  3. Natürlich, 15Mrd$ sind für Amazon doch ne Kleinigkeit. Was ein Schwachsinn, Punkt eins ist es einfach ne Menge Schotter, und 2. Macht das bei Amazon, wie ihr selbst geschrieben habt auch mehr als 10% aus, das ist nicht mal eben schnell vom Tisch gefegt.

    1. Geld was Du nie hattest, kann nicht verloren gehen. Es ist der ‚Verlust‘ an Bewertung an der Börse. Wenn ich Dein Auto mit 3 Mio. bewerte, kannst Du Dir davon erstmal nix kaufen :-)

      1. dann schau dir doch mal die heutige wirtschaft an, jeder handelt mit geld was er nicht hat, banken dürfen 50 mal so viel geld an kunden ausgeben wie sie besitzen, der wert der firma ist alles was eine grosse firma hat (die „kleinen“ beträge aufm konto sind da u vernachlässigen)

        1. Aber das ist doch genau der Punkt. Geld, das sie nicht haben. Vorher hatten sie 150 nicht, jetzt haben sie 10% weniger davon. yales klar ? ;-)

  4. Für das ganze Geld, was da zum Fenster rausgeworfen wurde könnte man locker alle Mitarbeiter aus Deutschland auf Lebenszeit „tarifgerecht“ bzw ordentlich bezahlen und man hätte man die Verdi dafür für immer entgültig vom Hals geschafft. Aber das ist dem Unternehmen scheinbar viel zu teuer. Nein, man nimmt dafür auch noch einen riesigen Imageschaden in Kauf. Stattdessen wird permanent in Projekte investiert, die nicht funktionieren.

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