Rosetta: Komet 67P/Churyumov-Gerasimenko hat erdähnliche Dünen und stinkt nach faulen Eiern

Auf diesem Kometen landete Philae (Bild: ESA)

Die Raumsonde Rosetta nähert sich immer mehr dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko an. Aus einem Abstand von weniger als 7,5 Kilometern hat sie kürzlich Fotos zur Erde geschickt, auf denen sich Dünen erkennen lassen, die denen auf unserem Heimatplaneten sehr ähnlich sehen.

Wie genau die Dünen entstanden, darüber existieren aktuell nur Spekulationen. Es könnte sich zum Beispiel um Ablagerungen handeln, die von den Abgasfahnen der umliegenden Klippen heran geweht wurden.

Sicher sind sich die Wissenschaftler allerdings darüber, wie der Komet riecht: er stinkt nach faulen Eiern und Pferdestall. Das ergaben Proben des Messinstruments Rosina, welches die Zusammensetzung von 67P/Churyumov-Gerasimenko analysiert. Der unangenehme Geruch entsteht durch große Mengen Schwefelwasserstoff und Ammoniak. Hinzu kommen die beißenden Gerüche von Formaldehyd, Cyanwasserstoff, Schwefeldioxid und Kohlenstoffdisulfid.

Hier ein paar Fotos des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Jeder Pixel misst ungefähr 63 Meter, die Bilder zeigen also jeweils einen 645 Meter großen Ausschnitt des Kometen (Diagonale).

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Tags :Quellen:ESAVia:Gizmodo.com

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